Gute Nacht mit Fridolin – zur Startseite

Wer hinter Fridolin steht

Ich heisse Michael. Fridolin ist mein Abendprojekt – ein Einschlafpodcast, wie ich ihn selbst gesucht und nie gefunden habe. Auf dieser Seite steht, warum es ihn gibt, wie die Folgen entstehen und was dabei ein Mensch entscheidet.

Warum es diesen Einschlafpodcast gibt

Ich schlafe seit Jahren mit einem Podcast im Ohr ein. Nicht aus Gewohnheit, sondern weil es das Einzige ist, was mir zuverlässig beim Einschlafen hilft. Nach einem vollen Tag läuft im Kopf noch alles weiter, und eine ruhige Stimme gibt den Gedanken etwas, woran sie sich halten können, bis sie langsamer werden.

In meinem Beruf trage ich viel Verantwortung, und die Tage sind lang. Abzuschalten, wenn das Licht aus ist, ist mir nie leichtgefallen. Mit einem Einschlafpodcast fällt es mir leichter einzuschlafen. Geärgert hat mich dabei aber immer dasselbe: die Werbung, begleitende Musik, plötzliche Stimmwechsel. Man liegt schon im Halbschlaf, dann kommt ein Einspieler in Verkaufslautstärke und man fängt von vorne an. Ich habe lange nach einem Einschlafpodcast gesucht, der lang genug ist, ruhig genug und ohne Unterbrechung. Gefunden habe ich ihn nicht.

Also habe ich angefangen, meinen eigenen Einschlafpodcast zu machen. Fridolin ist für den Eigenbedarf entstanden, abends, neben der Arbeit, und im Grunde ist er das bis heute: ein Hobby. Es steht keine Firma dahinter und ich verdiene damit nichts. Genau deshalb gibt es hier keine Werbung.

Dass daraus eine eigene Website entstanden ist, hat einen einfachen Grund: Was mir hilft, hilft vielleicht auch jemand anderem. Mehr will dieser Podcast nicht sein. Wenn du heute Abend darüber einschläfst, hat er seine Aufgabe getan.

Wie die Folgen entstehen

Nicht nur die Figur ist erfunden: Die Texte werden automatisch geschrieben, und zwar auf Grundlage von Wikipedia-Artikeln – deshalb steht unter jeder Folge, welcher Artikel dahintersteht. Vorgetragen werden sie von einer computergenerierten Stimme.

Das ist kein Nachteil, den ich verstecken will, sondern der Grund, warum es überhaupt jeden Abend eine neue Folge gibt. Ich hätte keine Zeit, täglich eine Dreiviertelstunde Texte einzusprechen. Zudem würde kein Mensch das auf lange Dauer durchhalten, ein Computer schon.

Wo Automatisierung an ihre Grenzen kommt, bleibt ein Mensch zuständig: für die Auswahl der Themen, für die Stichproben und dafür, dass hier nichts landet, was einen abends aufregt.

Was ein Mensch hier entscheidet

Automatisch heisst nicht unbeaufsichtigt. Drei Dinge entscheidet ein Mensch:

Die Auswahl der Themen
Welcher Gegenstand, welcher Ort, welches Lebewesen an einem Abend dran ist – und welcher nicht. Politik, Krieg, Krankheit und Katastrophen kommen in diesem Podcast nicht vor.
Die Stichproben
Die Angaben in den Texten werden gegen den Quellartikel geprüft. Welcher Artikel das war, steht am Ende jeder Folgenseite nachlesbar, mit Link.
Was schiefgeht
Wenn in einer Folge etwas Falsches steht, dann ist es ein Fehler, und ich werde diesen gerne korrigieren. Wenn dir etwas auffällt: hallo@gutenachtfridolin.de.

Warum das offen dasteht

Es wäre einfach, Fridolin als Person auszugeben. Eine warme Stimme, ein Name, ein Bild und niemand würde fragen. Das steht hier trotzdem nicht so da, und zwar aus einem einfachen Grund: Wer abends jemandem zuhört, soll wissen, wem.

Auf jeder Folgenseite steht darum, dass der Text automatisch erstellt und die Stimme computergeneriert ist, samt Quelle und Lizenz. Mehr dazu unter Über Fridolin und unter Lizenz & Quellen.

Erreichbar

Per E-Mail an hallo@gutenachtfridolin.de. Die vollständige Anbieterkennzeichnung mit Anschrift steht im Impressum.

Themenwünsche sind jederzeit willkommen.

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