Gute Nacht mit Fridolin – zur Startseite

Folge 54 · 15. September 2026 · 45 Minuten

Ein Trog und ein Rohr

Fridolin steht neben einem moosbewachsenen Steintrog, aus dessen Rohr ein dünner Wasserstrahl läuft, über Wolken.

Worum es in dieser Einschlafgeschichte geht

Eine Einschlafgeschichte für Erwachsene über Brunnen — und über etwas, das schon im Wort steckt: «Brunnen» kommt von brunne und bedeutet eigentlich «der Aufwallende», verwandt mit «brennen». Fridolin steht am Abend auf einem Dorfplatz an einem Trog aus Stein, in den ein Strahl so dick wie ein Finger läuft, immer gleich laut.

Unterwegs kommen vor: Schöpfgefäße aus einem Schildkrötenpanzer und aus Birkenrinde, ein steinzeitlicher Brunnen, den man im Block aus dem Boden geschnitten hat, der klare Unterschied zwischen Brunnen und Zisterne (unten holen oder oben sammeln), Stufenbrunnen, in die man hineingeht statt hinzugehen, die Brunnenwärter von Versailles mit ihren Pfeifsignalen — und ein Springbrunnen in Wien, der das Jahr in Wasserstrahlen abzählt.

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Der ganze Text dieser Einschlafgeschichte

4.712 Wörter · rund 24 Minuten zum Lesen, Mitlesen oder Vorlesen

Ein Trog, ein Rohr, ein Geräusch

Stell dir einen kleinen Platz vor … in einem Dorf, zwischen zwei Häuserzeilen. Der Boden ist gepflastert, mit unregelmäßigen Steinen. Es ist Abend. Die Läden sind zu, und über dem Platz brennt eine einzelne Lampe. In der Mitte steht ein Trog aus Stein. Er ist lang und flach und hat abgerundete Kanten. Aus einem Rohr an seinem Ende läuft Wasser hinein. Nicht viel. Ein Strahl, so dick wie ein Finger. Er fällt in das Wasser, das schon im Trog steht … und macht dabei ein Geräusch. Immer dasselbe. Immer gleich laut. Und weil der Trog voll ist, läuft am anderen Ende genau so viel wieder heraus. Ein Trog. Ein Rohr. Und Wasser, das nicht aufhört.

Brunnen sind niemals fertig

Wenn du morgen Abend wieder hier stehst, ist es dasselbe Geräusch. Und wenn du in zehn Jahren wiederkommst, wahrscheinlich auch. Das ist das Erste, was ich an Brunnen mag. Sie sind niemals fertig. Sie laufen weiter … ob jemand hinschaut oder nicht. Was ein Brunnen überhaupt ist, ist überraschend schwer zu beantworten. Denn das deutsche Wort deckt sehr verschiedene Dinge ab. Ein Brunnen kann ein Bauwerk sein, mit dem man Wasser aus dem Boden holt. Er kann eine gefasste Quelle sein. Er kann ein Trog sein, in dem Wasser aufgefangen und gesammelt wird. Und er kann ein Springbrunnen sein, der einfach nur schön aussehen soll. All das heißt Brunnen. Es ist ein Oberbegriff für alles, was mit einer Wasserversorgung zu tun hat … oder einmal zu tun hatte. Aus so einem Trog haben Menschen getrunken. Sie haben sich darin erfrischt. Und früher hat man daran gemeinsam die Wäsche gewaschen.

Der Aufwallende, der Siedende

Und jetzt das Wort selbst, denn das finde ich schön. Im Mittelhochdeutschen hieß es brunne. Im Althochdeutschen brunno. Und das bedeutet eigentlich: der Aufwallende. Oder: der Siedende. Es ist verwandt mit dem Wort brennen. Ein Brunnen ist also, dem Wort nach, etwas, das kocht. Weil das Wasser aus dem Boden hochkommt und dabei die Oberfläche bewegt. Man hat das Wasser angeschaut … und gedacht: das sieht aus, als würde es sieden. Und es gibt ein zweites Wort mit genau derselben Idee. Im Norden Deutschlands hat man einen gegrabenen Brunnen früher Sod genannt. Oder Sodbrunnen. Und Sod kommt vom Verb sieden. Es bedeutet: die Stelle, wo das Quellwasser aufwallt. Dasselbe Wort steckt im Sodbrennen. Nur dort brennt es wirklich. Im Rheinland hieß der Brunnen dagegen Pütz. Das kommt aus dem Französischen, von puits. Und in der Schweiz kennt man das Wort Sod bis heute … dort im Sinn von einem Brunnen, aus dem man das Wasser heraufzieht. Man findet es vor allem in Flurnamen. Es gibt einen Ort namens Sod im Kanton Zürich. Es gibt den Sodacher und das Sodhüsli im Kanton Bern. Namen von Feldern und Häuschen, in denen ein Brunnen weiterlebt, der längst weg ist.

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Ein Schildkrötenpanzer als Beweis

Wie alt Brunnen sind, hat mich beim Nachlesen wirklich überrascht. Denn sie sind älter als fast alles, was Menschen gebaut haben. In Brandenburg gibt es einen Wohnplatz aus der Mittleren Steinzeit, der Friesack heißt. Dort kennt man drei Gruben, die Jäger und Sammler angelegt haben … um an Trinkwasser zu kommen. Man nennt sie Wasserlöcher. Und man weiß, wozu sie da waren, weil auf dem Grund noch etwas lag. Schöpfgefäße. Eines aus dem Panzer einer Schildkröte. Eines aus Birkenrinde. Das ist der ganze Beweis. Zwei Gefäße, unten auf dem Grund einer Grube. Und daran sieht man, dass hier jemand Wasser geschöpft hat, vor sehr langer Zeit.

Im Sandstein und im Holz

Im Mittelmeerraum sind Brunnen seit dem achten Jahrtausend vor unserer Zeit nachgewiesen. In Israel. Und auf Zypern. Dort hat man sie in massiven Sandstein hinuntergetrieben. Mit Werkzeugen aus Stein, in Stein. In Mitteleuropa kennt man Brunnen aus Holz seit dem sechsten Jahrtausend vor unserer Zeit … von einem Fundplatz in Kroatien. Und dann kommt eine ganze Reihe von Brunnen, die man sehr genau datieren kann. Denn sie waren aus Holz. Und an den Jahresringen im Holz kann man ablesen, wann es gewachsen ist. Der früheste dieser Brunnen wurde in Mähren gefunden, in einer Siedlung, die Mohelnice heißt. Von seinen Bohlen gibt es Daten. Sie weisen auf die Jahre fünftausendfünfhundertvierzig … bis fünftausendvierhundertsechzig vor unserer Zeit. Das ist keine Schätzung. Das sind Jahreszahlen, aus einem Stück Holz gelesen.

Danach wird es dichter. Ein paar Jahrhunderte später kennt man schon mehrere. Einer bei Dresden. Einer bei Leipzig. Und um fünftausendeinhundert vor unserer Zeit gibt es dann eine ganze Ballung. Einer davon wurde erst zweitausendsieben entdeckt, im Süden des Harzes. Der tiefste steinzeitliche Brunnen Europas wurde bei Merzenich gefunden. Er ist über fünfzehn Meter tief. Und jetzt kommt der Satz, bei dem ich zweimal hingeschaut habe. Man hat diesen Brunnen im Block geborgen. Das heißt: Man hat nicht die Teile einzeln herausgenommen und beschriftet. Man hat den ganzen Brunnen mit dem Boden ringsherum ausgeschnitten … und als ein Stück weggebracht. Fünfzehn Meter Steinzeit, in einem Block. Aus einer etwas späteren Zeit kennt man dann Brunnen, die innen mit Flechtwerk ausgekleidet waren. Also mit geflochtenen Ruten, die das Erdreich am Nachrutschen hinderten.

Hausbrunnen, Bohrbrunnen, Rammbrunnen

Wie man einen Brunnen anlegt, dafür gibt es verschiedene Wege … und jeder hat einen eigenen Namen. Ich zähle sie dir auf, denn die Namen sagen fast alles. Der Hausbrunnen. Der steht meist auf einem Privatgrundstück. Der Bohrbrunnen. Da bohrt man ein Loch, mit oder ohne Rohr darin. Die Quellfassung. Da baut man um eine Quelle herum etwas, das das Wasser sammelt. Man nennt sie auch Brunnenstube. Und wenn ein Dach darüber steht, ein Brunnenhaus. Der Ziehbrunnen. Der alte Typ, bei dem man das Wasser von Hand nach oben holt. Und der Rammbrunnen. Den benutzt man vor allem in der Landwirtschaft. Man schlägt ein Rohr in die Bodenschicht, in der Wasser steht. Darum heißt er auch Schlagbrunnen. Wie man diese Brunnen überwacht, ist in Deutschland und in Österreich geregelt … in der jeweiligen Verordnung für das Trinkwasser. Ein Brunnen im Garten ist also nicht nur ein Loch. Er ist auch eine Anlage, für die Vorschriften gelten.

Wer Wasser hebt, denkt sich etwas aus

Beim Ziehbrunnen wird es dann handwerklich interessant. Denn Wasser ist schwer. Und wer es hebt, denkt sich etwas aus. Ein Ziehbrunnen ist erst einmal nur eine senkrechte Öffnung im Boden oder im Gestein. Manche sind so eng, dass nur ein Eimer hineinpasst. Manche so groß, dass ein Mensch hineinsteigen kann. Und über einem solchen Brunnen hängt etwas, das das Heben leichter macht. Die einfachste Lösung ist eine Haspel. Also eine Kurbel mit einer Rolle … auf die sich ein Seil aufwickelt. Und dann gibt es die Lösung, die ich am schönsten finde. Den Schwingbaum. Das ist ein langer Balken, der in der Mitte auf einem Pfosten liegt. Am einen Ende hängt der Eimer. Am anderen Ende hängt ein Gegengewicht. Man zieht den Eimer hinunter … und das Gewicht hebt ihn wieder herauf. Die Arbeit macht nicht der Mensch. Die Arbeit macht das Gewicht am anderen Ende.

Brunnen der Steppe

Solche Brunnen kennt man aus der Puszta, der Steppe in Ungarn … und aus dem ganzen Steppengürtel Eurasiens. Überall dort, wo man Viehherden tränken muss. Denn eine Herde trinkt viel. Und dann zieht man nicht zehn Eimer, sondern hundert. Wo noch mehr Wasser gebraucht wird, kommen Räder dazu … und Seile … und Zugtiere. Büffel. Esel. Kamele. Ein Tier, das im Kreis geht, damit ein anderes trinken kann. In Mitteleuropa ging es einfacher zu. Hier hat man das Zugseil auf ein recht kleines Rundholz gewickelt … oder über eine Rolle nach oben gezogen. Und diese Rolle hing an einem hölzernen Gestell über dem Schacht. Das nannte man einen Galgen … und den Brunnen darum einen Galgenbrunnen. Ein Name, der mehr über die Form sagt als über die Sache.

Vier Wörter, die man verwechselt

Und jetzt möchte ich dir eine Unterscheidung erklären, die alles ordnet. Denn es gibt vier Wörter, die man leicht verwechselt. Der Sodbrunnen ist ein gegrabener Schacht. Er geht hinunter bis zum Grundwasser. Innen ist er meist mit Bruchsteinen oder Kieseln ausgekleidet, trocken geschichtet, ohne Mörtel. Und er braucht eine Vorrichtung, mit der man das Wasser hebt. Der Laufbrunnen bekommt sein Wasser dagegen über eine Leitung, von einer Quelle her. Da läuft es von selbst. Darum heißt er so. Der Quellbrunnen liegt direkt bei einer Quelle. Der braucht überhaupt keine Zuleitung. Und die Zisterne ist etwas ganz anderes. Denn ein Brunnen holt Wasser von unten. Aus dem Grundwasser. Eine Zisterne sammelt Wasser von oben. Regenwasser. Dachwasser. Das ist der ganze Unterschied. Unten oder oben. Und auf Burgen, die hoch auf einem Berg standen, war das eine wichtige Frage. Denn dort ist der Weg hinunter zum Grundwasser sehr weit. Ein Brunnen dort ist ein enormer Aufwand. Darum findet man auf Höhenburgen im Mittelalter oft eine Zisterne. Man hat nicht nach unten gegraben. Man hat von oben gesammelt.

Ein Brunnen, der ohne alles auskommt

Es gibt einen Brunnentyp, der ohne alles auskommt. Ohne Seil, ohne Pumpe, ohne Eimer. Man nennt ihn den artesischen Brunnen. Dabei trifft eine Bohrung auf Grundwasser, das unter Druck steht … weil über ihm eine Schicht liegt, die kein Wasser durchlässt. Und wenn man diese Schicht durchstößt, steigt das Wasser von selbst nach oben. Man muss nichts tun. Man muss nur die Stelle finden. So ein Brunnen kann sogar als Springbrunnen gebaut sein. Ein Wasserstrahl, den niemand pumpt.

Qanate: Stollen unter der Erde

Und dann gibt es Brunnenformen, die so groß gedacht sind, dass ich sie kaum fassen kann. Die erste heißt Qanat. Das sind unterirdische Stollen, die Wasser sammeln und weiterführen. Und von oben führen Schächte hinunter … oft Hunderte. Man hat sie gebaut, um Felder zu bewässern, die kilometerweit entfernt lagen. Nicht das Feld kommt zum Wasser. Das Wasser kommt zum Feld … unter der Erde. Verbreitet sind sie vor allem im Iran, in Afghanistan und im Westen Pakistans. Man findet sie außerdem rund um den Persischen Golf … im ganzen Maghreb … und auf den Kanarischen Inseln. Und weil es so viele Gegenden sind, gibt es viele Namen dafür. Auf Persisch heißen sie Kariz. In Oman Faladsch. Im Maghreb Foggara, und das bedeutet so viel wie unterirdischer Stollen. Dieselbe Sache. In jeder Sprache ein anderes Wort.

Stufenbrunnen: hinein statt hin

Die zweite Form, die mich beeindruckt, ist der Stufenbrunnen. Den gibt es auf dem indischen Subkontinent, vor allem in drei Bundesstaaten im Norden und Nordwesten. Streng genommen ist er eine Kombination aus einem Brunnen und einer Zisterne. Ein runder Schacht geht bis zum Grundwasser hinunter. Und an der Seite führt eine Treppe hinab, bis zum Wasser. Man geht also nicht zum Brunnen. Man geht in den Brunnen hinein. Und in der Zeit des Monsuns stieg das Wasser die Treppe hinauf … je nach Regen bis zu einer anderen Stufe. Das heißt: Der Wasserstand war sichtbar. Man sah an der Treppe, wie viel da war. Und man musste nur so weit hinuntergehen, wie nötig. Ein Brunnen, an dem man Stufe für Stufe ablesen kann, wie viel Wasser da ist.

Zisternen im Fußboden

Über die Zisterne möchte ich dir etwas mehr erzählen, weil sie so unauffällig ist. Das Wort kommt aus dem Lateinischen, von cisterna. Und das bedeutet einfach: unterirdischer Wasserbehälter. Man kann sie bis in die Jungsteinzeit zurückverfolgen. In der Levante hat man damals Zisternen aus Kalkputz in die Fußböden von Häusern eingebaut. Nicht neben dem Haus. Im Haus. Im Boden, auf dem man ging. Und am Ende des vierten Jahrtausends vor unserer Zeit gehörten sie fest dazu … wenn man in trockenem Land Ackerbau betreiben wollte. Im Mittelmeerraum legt man Zisternen seit sehr langer Zeit an. Oft sind sie aus großen Steinblöcken gefügt. Und oben liegt ein Deckstein, damit nichts hineinfällt. Manchmal hat man sie auch einfach in den Fels geschlagen, wenn Fels da war. Und um an das Wasser zu kommen, gab es entweder eine Treppe … oder eine Hebevorrichtung. Der Wasserstand wechselt ja. Im Frühling ist er anders als im Sommer.

Wasser überall, und keines zum Trinken

Die Liste der Orte mit Zisternen ist lang. Und ich mag sie, weil sie so weit reicht. Bei buddhistischen Höhlenklöstern in Indien. In Istanbul und in Rom. Auf Malta. Und in der Altstadt von Venedig, die ganz vom Wasser umgeben ist. Venedig ist der schönste Fall davon. Eine Stadt, die vollständig im Wasser steht … und in der man das Regenwasser sammeln musste, um trinken zu können. Wasser überall. Und keines davon zum Trinken. Bei Burgen unterscheidet man zwei Arten von Zisternen, und der Unterschied gefällt mir. Die eine ist ein Tank. Da läuft das Wasser hinein und bleibt dort. Die andere ist eine Filterzisterne. Und ein besonders schönes Beispiel steht auf einer Burg in der Steiermark, in Österreich. Dort hat man die Zisterne in Lavagestein geschlagen. Und das Regenwasser lief durch Sandfilter, bevor es sich sammelte. Dadurch wurde es sauberer, bevor es sich unten sammelte. Ein Bauwerk, das Wasser nicht nur aufbewahrt, sondern verbessert.

Die größte der Welt

Manche Zisternen sind so groß, dass man sie besichtigen kann. Eine der beeindruckendsten liegt in Istanbul, unter der Stadt. Und die größte der Welt ist am höchsten Punkt der Altstadt von Cáceres in Spanien in den Fels gehauen. Diese Altstadt wurde neunzehnhundertsechsundachtzig zum Weltkulturerbe erklärt. Das spanische Wort dafür ist aljibe. Es kommt aus dem Arabischen. Und auf einer Insel zwischen Sizilien und Afrika, die Pantelleria heißt … dienen einige sehr alte Zisternen noch heute als Wasserspeicher. Sie sind durch ein kompliziertes System von Überläufen miteinander verbunden. Wenn die eine voll ist, läuft sie in die nächste. Und so weiter. Ihre Form ist lang und oval. Bei allen dieselbe. Heute sind Zisternen meistens nicht mehr für das Trinkwasser da. Sie halten Regenwasser für alles andere zurück. In Deutschland waren im Jahr zweitausendzwei etwa vierundzwanzigtausend solche Wasserspeicher in Betrieb … die meisten davon offen. Und in Privathäusern wird Zisternenwasser zunehmend als Betriebswasser genutzt. Für die Waschmaschine. Für die Toilette. Für den Garten. Denn für diese Zwecke braucht man es nicht aufzubereiten. Die Qualität reicht. Für den Garten hat Regenwasser sogar einen Vorteil. Es ist praktisch frei von Kalk.

Der Brunnen als Treffpunkt

Und jetzt möchte ich vom Brunnen als Ort erzählen, denn das ist er lange gewesen. Bis das Wasser in die Häuser kam, war der Brunnen die Stelle, wo man Wasser holte. Und weil alle dorthin mussten, war er auch ein Treffpunkt. Man stand an, man wartete, man redete. Besonders galt das für die Frauen, die dort die Wäsche wuschen. Wäsche waschen ist Arbeit, die dauert. Und Arbeit, die dauert, wird geteilt. In vielen Ländern haben Brunnen diese soziale Aufgabe bis heute. Dann kamen die Wasserleitungen, die das Wasser direkt in die Wohnungen brachten. Und damit verschwanden die Brunnen zum Wasserholen und zum Waschen aus dem öffentlichen Raum. Aber sie sind nicht einfach weg. Sie wurden ersetzt. In vielen Dörfern und Städten stehen an ihrer Stelle heute Brunnen, die nur noch schön sein sollen. Der Brunnen hat also seine Aufgabe verloren … und ist geblieben. Nicht weil man ihn braucht. Sondern weil man ihn haben will.

Aufgabe verloren, geblieben

Und viele dieser Brunnen stehen heute unter Denkmalschutz. Sie sind ein Anziehungspunkt mitten in der Stadt. Ein Stein, um den man herumgeht. Vor dem man sich verabredet. Auf dessen Rand man sitzt.

Ein Zeichen von Macht

Prunkvoll wurden Brunnen ab der Renaissance, und der Grund dafür ist ganz einfach. Sie waren ein Zeichen von Macht. Wer eine Stadt mit Wasser versorgen konnte, zeigte das mit einem Bauwerk. Der bekannteste Fall steht in Rom. Der Trevi-Brunnen. Der wurde als Stiftung eines Papstes gebaut … anlässlich einer Aquädukt-Instandsetzung. Man hat also eine Wasserleitung repariert. Und dann ein Denkmal dazu gestellt. Und es gibt einen ganz praktischen Grund, warum das angenehm ist. Wasser verdunstet. Und Verdunsten kühlt. Ein Brunnen auf einem Platz macht diesen Platz im Sommer etwas kühler. Im Orient hat man das genutzt. Dort gehören Brunnen im Inneren von Palästen dazu. Nicht im Garten. Im Raum. Sie senken die Temperatur des Zimmers. Ein Springbrunnen als Kühlung, lange vor jeder Maschine. Solche Zierbrunnen haben heute eine Umwälzpumpe. Das Wasser läuft im Kreis. Man muss also nur nachfüllen, was verdunstet ist. Und einmal im Jahr muss man sie leer machen. Vor dem ersten Nachtfrost. Denn Wasser, das gefriert, wird größer. Und dann bekommt der Trog einen Riss.

Nur der Druck in der Leitung

Wie ein Springbrunnen funktioniert, ist erfreulich einfach zu erklären. Die Höhe des Strahls hängt vom Druck in der Leitung ab. Nur davon. Heute machen den Druck elektrische Pumpen. Die holen das Wasser aus einem Becken … und drücken es wieder nach oben. Früher gab es das nicht. Früher gab es nur die Schwerkraft. Man brauchte also einen Wasserbehälter, der hoch lag. Auf einem Wasserturm. Oder auf einem Hügel in der Nähe. Und je höher dieser Behälter lag, desto höher stieg der Strahl. Aber nie ganz so hoch wie der Behälter. Immer ein Stück darunter. Das war die Grenze, an die alle gestoßen sind. Dazu kam ein zweites Problem. Die Leitung muss den Druck aushalten. Heute ist das mit Stahlrohren kein Thema. Aber früher waren Rohre, die Druck aushalten, selten und teuer. Und darum war nicht der Wunsch die Grenze, sondern das Rohr. Und noch etwas entscheidet mit, ganz oben am Ausgang. Die Form des Mundstücks. Denn die bestimmt, wie der Strahl aussieht. Ob er dünn ist und weit hinaufgeht. Oder ob er sich auffächert. Derselbe Druck. Ein anderes Stück Metall. Ein anderes Bild.

Ein Meter in Pompeji

Wie lange es gedauert hat, bis ein Wasserstrahl senkrecht nach oben ging, finde ich erstaunlich. Denn in der Antike gab es großartige Wasserleitungen. Aquädukte, über Täler hinweg. Aber die meisten davon waren Leitungen mit einer freien Oberfläche. Das Wasser lief darin ein Gefälle hinab. Druck konnte man damit nicht aufbauen. Und diese Leitungen endeten meistens in Brunnen. Dort floss das Wasser in einer bequemen Höhe aus einer Wand oder aus einer Figur. Damit man ein Gefäß darunter halten konnte, ohne sich zu bücken. Also nicht nach oben, sondern nach vorn. Den ersten kleinen Springbrunnen kennt man wohl aus einer Villa in Pompeji. Ein dünner Strahl, etwa einen Meter hoch. Damit fing alles an.

Zwölf steinerne Löwen

In der islamischen Welt waren die Gärten Persiens das Vorbild. In der Alhambra in Granada in Spanien stehen kleine Brunnen dort … wo Wasserrinnen im Boden anfangen. Und in einem der Höfe steht ein besonders bekannter. Er wird von zwölf steinernen Löwen getragen. In der Renaissance zeigten dann Päpste und Fürsten ihren Rang mit Gärten am Hang. Zuerst mit Brunnen und Wasser, das den Hang hinabfiel. Später auch mit Springbrunnen.

Versailles und die Pfeifsignale

Und dann kommt der Teil, über den ich am liebsten erzähle. Versailles. Denn dort wurde aus Wasser eine Frage der Organisation. Der französische König sah sechzehnhunderteinundsechzig bei einem Besuch fremde Springbrunnen … und war davon so angetan, dass er seinen eigenen Park immer weiter umbauen ließ. Jahrzehntelang. Mit einem eigenen Fachmann nur für Fontänen. Die höchste davon stieg siebenundzwanzig Meter hoch. Aber das Wasser reichte nicht. Es reichte nie. Man konnte nicht alle Springbrunnen gleichzeitig laufen lassen. Und jetzt kommt die Lösung, die mich zum Lächeln bringt. Wenn der König durch den Park ging, verständigten sich die Brunnenwärter mit Pfeifsignalen. Sie stellten nur die Fontänen an, die er gerade sehen konnte. Vor ihm sprang das Wasser. Hinter ihm stand es. Der König wusste das übrigens. Er hat sogar selbst aufgeschrieben … in welcher Reihenfolge man den Park am besten besichtigt. Ein Mann, der einen Rundgang plant, damit die Illusion hält. Und die Technik machte dabei große Fortschritte. Rohrleitungen in dieser Größe hatte lange niemand mehr gebaut. Man nahm Rohre aus Blei, mit Ventilen aus Bronze … und ab sechzehnhunderteinundsiebzig gab es erstmals Rohre aus Gusseisen. Das Wasser sammelte man in Behältern unter den Gartenflächen und hob es mit Ketten voller Eimer wieder nach oben. Angetrieben von Pferden, die im Kreis gingen. Später von Windmühlen.

Von einem Meter auf dreihundertzwölf

Nach diesem Vorbild entstanden überall in Europa Barockgärten … und ein Wettbewerb. In Hannover gelang es einem Kurfürsten siebzehnhundertzwanzig, Versailles zu übertreffen. Fünfunddreißig Meter hoch stieg der Strahl. Ein neuer Rekord. Und in einem Bergpark bei Kassel war der Höhenunterschied so groß … dass eine Fontäne von etwa fünfzig Metern möglich war. Allein durch das Gefälle. Das war damals der höchste Springbrunnen der Welt. Und der Wettbewerb um den höchsten Strahl geht bis heute weiter. Die höchste Fontäne der Welt steht derzeit in Saudi-Arabien, am Roten Meer. Sie steigt bis zu dreihundertzwölf Meter hoch. Von einem Meter in einer Villa in Pompeji … auf dreihundertzwölf.

Der Hochstrahlbrunnen in Wien

Von einem einzelnen Springbrunnen möchte ich dir genauer erzählen. Er steht in Wien. Man nennt ihn den Hochstrahlbrunnen. Er wurde gebaut, als eine große Wasserleitung fertig war, die Wien mit Quellwasser versorgt. Gebaut wurde er in vier Monaten. Und in Betrieb genommen wurde er am vierundzwanzigsten Oktober achtzehnhundertdreiundsiebzig. Bezahlt hat ihn zum Teil der Bauunternehmer der Wasserleitung selbst. Er hat zweihunderttausend Kronen dafür gespendet. Und der Fürst, auf dessen Platz er steht, hatte im Jahr davor zugestimmt … und darum gebeten, das Wasser möge auch die Gärten dort bewässern. Später hat man den Brunnen zu einem Leuchtbrunnen umgebaut. Seit neunzehnhundertsechs leuchtet er nachts in sechs Farben. Damals waren es Rot, Gelb, Grün, Blau, Violett und Weiß. Heute ist statt Weiß ein Rosa dabei. Und damit er nicht vom Druck der Wasserleitung abhängig ist, hat man eine Umwälzpumpe eingebaut.

Ein Kalender aus Wasser

Aber der Grund, warum ich dir davon erzähle, ist die Anordnung der Wasserstrahlen. Denn dieser Brunnen zählt das Jahr. Am Rand des Beckens stehen dreihundertfünfundsechzig kleine Springbrunnen. Einer für jeden Tag des Jahres. Zwölf hohe Strahlen stehen für die Monate. Vierundzwanzig niedrige für die Stunden des Tages. In der Mitte gibt es eine Insel, und darauf dreißig Strahlen … für die Tage eines Monats. Und zwischen dem Beckenrand und der Insel stehen sechs weitere Strahlen. Dazu die Insel selbst. Zusammen sieben. Die Tage der Woche. Ein Kalender aus Wasser. Man kann ihn nicht lesen, aber er ist vollständig. Der Wasserverbrauch war allerdings gewaltig. Man hat ihn damals in Eimern gerechnet. Zehntausend Eimer in der Stunde. Und weil das ein starker Eingriff in den Wasservorrat der Stadt war … sollte der Brunnen nur bei festlichen Gelegenheiten voll laufen. Ein Brunnen, den man sich nur an guten Tagen leisten konnte.

Der Keller unter dem Brunnen

Und jetzt kommt die Stelle, die ich am liebsten mag. Denn dieser Brunnen hat einen Keller. Neben ihm liegt im Boden eine achteckige Abdeckung. Klappt man sie auf, führt eine Wendeltreppe hinunter in ein Gewölbe … unter dem Brunnen. Dort liegen die Pumpen. Die Rohre. Die Ventile. Und die Leitungen für das Licht. Und in der Decke sind Schaugläser eingesetzt. Man steht also unter dem Brunnen … und sieht das Wasser von unten. Man sieht es prasseln. Und man hört es. Einmal im Jahr kommen zwei Leute vom Wasserwerk dorthin und machen den Brunnen winterfest. Sie schalten die Lampen ab. Sie schalten die Pumpen ab. Und sie öffnen den Ablauf. Und das Wasser läuft aus dem Becken in den Kanal. Fünfhundertzwanzig Kubikmeter. Das dauert etwa drei Stunden. Danach werden die Mundstücke durch Stopfen ersetzt … und die Gläser der Lampen abgedeckt. Und im Frühling läuft das alles wieder an. Etwa ab dem einundzwanzigsten März. Bis Ende Oktober.

Justitia in Bern

In Bern gibt es eine ganze Reihe alter Brunnen mit Figuren darauf, aus dem sechzehnten Jahrhundert. Einer davon steht in einer Gasse, die denselben Namen trägt. Er ist achteckig und aus Kalkstein, und er wurde fünfzehnhundertdreiundvierzig geschaffen. Von einem Bildhauer, dessen Namen man kennt. Oben steht eine Figur, die die Gerechtigkeit darstellt. Ihre Augen sind verbunden. In der einen Hand hält sie ein Schwert. In der anderen eine Waage. Und der Balken dieser Waage hängt nicht ganz waagerecht. Zu ihren Füßen sitzen vier kleine Figuren. Ein Papst. Ein Kaiser. Ein Sultan. Und ein Schultheiß, also der Vorsteher einer Stadt. Die vier mächtigsten Männer, die man sich damals denken konnte … unten am Sockel. Was heute auf dem Brunnen steht, ist eine Kopie. Sie wurde zweitausendachtzehn renoviert. Das Original steht im Historischen Museum der Stadt. Und der Brunnen ist kein Denkmal, das nur dasteht. Er hängt am Trinkwassernetz der Stadt, und die Qualität wird regelmäßig geprüft. Man kann dort also trinken. Aus einem Brunnen von fünfzehnhundertdreiundvierzig.

Ein Turm, der Wasser gibt

Und in Nürnberg steht einer, der eigentlich gar nicht wie ein Brunnen aussieht. Man nennt ihn den Schönen Brunnen. Er wurde zwischen dreizehnhundertfünfundachtzig und dreizehnhundertsechsundneunzig gebaut … und steht am Rand des Hauptmarkts, neben dem Rathaus. Er ist rund neunzehn Meter hoch. Und er hat die Form einer gotischen Kirchturmspitze. Mit vielen kleinen Türmchen daran. Also kein Trog, aus dem man schöpft. Ein Turm, der Wasser gibt. Auf ihm stehen vierzig bemalte Figuren, in vier Stockwerken übereinander. Und zusammen stellen sie das Weltbild des Heiligen Römischen Reiches dar. Von unten nach oben. Die Künste, die man damals lernte. Die Männer der Kirche. Die sieben Fürsten, die den Kaiser wählten. Und ganz oben Moses und die Propheten. Und aus mehreren Speiern läuft das Wasser heraus. Sie stehen für die Laster. Einer von ihnen hat die Form eines Storchs. Der gilt als Glücksbringer. Was heute dort steht, ist eine Kopie von neunzehnhundertdrei, aus Muschelkalk und farbig bemalt. Die Reste des steinernen Originals liegen im Germanischen Nationalmuseum.

Der Ring ohne Naht

Um diesen Brunnen läuft ein eisernes Gitter aus acht Feldern. Und in zwei dieser Felder sitzt je ein Ring, den man drehen kann. Geschmiedet hat das Gitter ein Kunstschlosser aus Augsburg, fünfzehnhundertsiebenundachtzig. Und zu einem dieser Ringe gibt es eine Sage, die ich dir erzählen möchte. Der Meister, der das Gitter gebaut hat, hatte eine Tochter. Und sein Lehrling wollte sie heiraten. Der Meister aber wollte sein Kind keinem armen Burschen geben. Also verbot er es ihm. Und er sagte: Daraus wird so wenig etwas, wie es dir gelingen wird … einen Ring in mein Gitter zu setzen, der sich darin drehen lässt. Dann ging der Meister auf Reisen. Und der Lehrling machte den Ring, heimlich. Er schnitt ihn auf. Er fügte ihn ins Gitter. Und dann lötete er, hämmerte und feilte so lange … bis man die Stelle nicht mehr sah. Ein Ring ohne Naht. In einem Gitter, das ihn festhält. Danach verließ er die Stadt. Und als der Meister zurückkam, sah er ein, dass er zu streng gewesen war. Aber da war es zu spät. Wer an dem Ring dreht, dem soll es Glück bringen. So sagt man es sich dort. Und jetzt kommt das, was ich daran am liebsten mag. Der Ring aus Messing gilt meist als der richtige. Aber viele Nürnberger sagen, der schwarze Ring aus Eisen sei der echte. Und wenn man nachschaut, haben sie recht. Denn der Messingring wurde mindestens fünfmal erneuert. Der eiserne wurde einmal eingesetzt … und seitdem nicht mehr angerührt. Der unauffällige ist der ältere. Das ist oft so. Und damit dieser Brunnen überhaupt Wasser hatte, wurde eine eigene Leitung gebaut. Sie kam von zwei Quellen im Süden, kreuzte einen Fluss und endete am Hauptmarkt. Zuerst war sie aus Holz, später teilweise aus Blei … und sie war bis ins zwanzigste Jahrhundert in Gebrauch. Über fünfhundert Jahre Wasser, für einen Turm auf einem Marktplatz.

Osterbrunnen und der Jokili

Zum Schluss noch das Brauchtum, denn um Brunnen herum ist einiges entstanden. In Oberfranken, besonders in der Fränkischen Schweiz, schmückt man die Brunnen zu Ostern. Man nennt sie dort Osterbrunnen. In manchen schwäbischen Städten gibt es das Geldbeutelwaschen. Da wäscht man einmal im Jahr den Geldbeutel im Brunnen. Und Münzen, die man hineinwirft, sollen dafür sorgen, dass man zurückkehrt. An einem Brunnen in Thüringen feiern Grundschulkinder jedes Jahr ein Brunnenfest. Sie werfen Blumensträuße in den Brunnen. Sie tanzen Brunnentänze. Und sie singen Brunnenlieder. Den schönsten Brauch gibt es aber in einer kleinen Stadt am Kaiserstuhl. Dort wohnt im Brunnen vor dem Rathaus eine Figur, die Jokili heißt. Am Donnerstag vor der Fastnacht wird sie feierlich aus dem Brunnen gehoben. Und erst dann fängt die Fastnacht überhaupt an. Am Abend vor dem Aschermittwoch hält man eine Trauerrede … und versenkt sie wieder. Dort bleibt sie dann ein ganzes Jahr. Eine Figur, die fast das ganze Jahr im Wasser sitzt … und ein paar Tage nicht.

Spät auf dem Platz

Es ist spät geworden auf unserem kleinen Platz. Die Lampe brennt noch. Die Läden sind zu, und es geht niemand mehr vorbei. Der Trog steht da, wie er immer dasteht. Voll bis an den Rand. Und aus dem Rohr läuft der Strahl hinein, so dick wie ein Finger. Er macht dasselbe Geräusch wie vorhin. Und wie gestern. Und am anderen Ende läuft genau so viel wieder heraus. Ein Trog. Ein Rohr. Und Wasser, das nicht aufhört. Irgendwo unter diesem Platz liegt eine Leitung. Und irgendwo weiter oben liegt eine Quelle. Und dazwischen ist nichts als ein Gefälle. Niemand pumpt. Niemand dreht etwas auf. Es läuft, weil es bergab geht. Das hat vorher schon funktioniert. Und es funktioniert weiter.

Und du darfst jetzt schlafen. Der Strahl fällt weiter in den Trog, die ganze Nacht. Und morgen früh, wenn die Läden aufgehen, steht das Wasser noch genau so hoch. Bis an den Rand. Gute Nacht. Schlaf gut. Bis morgen Abend.

Quelle und Lizenz

Dieser Text beruht auf den Wikipedia-Artikeln «Brunnen», «Sodbrunnen», «Zisterne», «Springbrunnen», «Gerechtigkeitsbrunnen (Bern)», «Hochstrahlbrunnen» und «Schöner Brunnen (Nürnberg)». Die Artikel stehen unter CC BY-SA 4.0; dieser bearbeitete Text steht unter derselben Lizenz.

Verwendete Fassungen: «Brunnen» Version 267447166, abgerufen am 20. August 2026, «Sodbrunnen» Version 264453039, abgerufen am 20. August 2026, «Zisterne» Version 269369425, abgerufen am 20. August 2026, «Springbrunnen» Version 267122792, abgerufen am 20. August 2026, «Gerechtigkeitsbrunnen (Bern)» Version 263349707, abgerufen am 20. August 2026, «Hochstrahlbrunnen» Version 259646473, abgerufen am 20. August 2026 und «Schöner Brunnen (Nürnberg)» Version 269025519, abgerufen am 20. August 2026.

Der Text wurde automatisch erstellt, gegen die Quelle geprüft und von einer computergenerierten Stimme vorgetragen – deshalb gibt es jeden Abend eine neue Folge. Verantwortlich für Themenauswahl und Stichproben ist Michael Feer. Mehr dazu unter Über Fridolin und Lizenz & Quellen.