Gute Nacht mit Fridolin – zur Startseite

Folge 66 · 27. September 2026 · 45 Minuten

Venus – ein heller Punkt in der Dämmerung

Fridolin hält ein cremegelbes Venusmodell vor weichen Wolken und einem tiefblauen Sternenhimmel.

Worum es in dieser Einschlafgeschichte geht

Ein heller Punkt erscheint über den Hügeln, noch bevor die ersten Sterne sichtbar werden. Diese Einschlafgeschichte für Erwachsene folgt der Venus vom Abendstern zu ihren langsamen Bewegungen und zu den Spuren früher Beobachtungen. Dabei bleibt genug Zeit, die wiederkehrenden Muster am Himmel in immer neuen Stellungen ohne Eile zu betrachten.

Die Venus dreht sich rückwärts und so langsam, dass ein Venustag viele Erdmonate dauert. Unter einer geschlossenen Wolkendecke liegen sanft gewellte Ebenen, die Raumsonden und Radar sichtbar machten. Magellan kartierte fast die gesamte Oberfläche, während Gustav Holst seinen Venus-Satz Friedensbringerin nannte.

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Der ganze Text dieser Einschlafgeschichte

4.753 Wörter · rund 24 Minuten zum Lesen, Mitlesen oder Vorlesen

Stell dir eine Wiese vor … am Rand eines Dorfes … offen nach Westen. Der Boden ist trocken … kurzes Gras … und ein schmaler Pfad läuft daran entlang. Es ist Abend geworden. Die Sonne ist hinter den Hügeln verschwunden … und der Himmel darüber ist noch hell. Du bleibst stehen und schaust nach Westen. Das Licht wird weniger … ganz langsam. Und dann ist da ein Punkt. Er ist der erste … noch vor allen Sternen. Ein heller Punkt in der Dämmerung … und er leuchtet ruhig weiter. Dieser Punkt ist die Venus. Sie ist ein Planet … der zweite von der Sonne aus gerechnet … und sie ist unsere Nachbarin. Nach der Sonne und dem Mond ist die Venus das hellste astronomische Objekt am nächtlichen Himmel. Kein Stern kommt an sie heran. Deshalb fällt sie in der Dämmerung als erster Punkt auf … und am Morgen als letzter. Mehr sieht das bloße Auge allerdings nicht. Nur einen Punkt. Ihr Scheibchen bleibt zu klein dafür … höchstens eine Bogenminute breit.

Die Venus läuft innerhalb der Erdbahn um die Sonne. Die Astronomen nennen sie darum einen unteren Planeten. Das hat eine ruhige Folge: Von der Erde aus kann sie sich nie weit von der Sonne entfernen. Sie steht immer in ihrer Nähe. Also sehen wir sie am Abendhimmel oder am Morgenhimmel … und gegen Mitternacht steht sie nicht am Himmel. Steht sie östlich der Sonne, geht sie nach ihr unter … dann ist sie der Abendstern am Westhimmel. Steht sie westlich, geht sie vor ihr auf … dann ist sie der Morgenstern am Osthimmel. Zwei Zeiten also … der frühe Abend und der frühe Morgen. Dazwischen, in der Mitte der Nacht, bleibt der Himmel ohne sie. Wenn du hier auf der Wiese stehst und nach Westen schaust, dann schaust du in eine dieser beiden Zeiten hinein. Und du musst dafür nichts tun … nur stehen bleiben und warten, bis das Licht weniger wird.

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Der größte Winkelabstand zur Sonne heißt Elongation. Bei der Venus beträgt er achtundvierzig Grad. Das reicht für Sichtbarkeitszeiten von bis zu viereinhalb Stunden … vom Sonnenuntergang bis zu ihrem eigenen Untergang. Und sie kann noch mehr. Bei sehr klarem Himmel findet man sie sogar am Tag mit bloßem Auge, hoch über dem Horizont. Sie ist der einzige der fünf freiäugig sichtbaren Planeten, bei dem das gelingt. In sehr dunklen Gegenden, in einer Nacht ohne Mond, wirft sie sogar einen Schatten. Einen sehr schwachen. Nach der Sonne und dem Mond ist sie der dritte Himmelskörper, der das überhaupt vermag. Ein heller Punkt in der Dämmerung … und er leuchtet ruhig weiter.

Von allen Planetenbahnen des Sonnensystems liegen die der Venus und die der Erde am dichtesten beieinander. Trotzdem ist die Venus nicht in jedem Moment unsere nächste Nachbarin. Im zeitlichen Mittel hat der Merkur den geringsten Abstand … sowohl zur Venus als auch zur Erde. Bei einer einzelnen nahen Begegnung ist uns die Venus am nächsten. Über lange Zeit gemittelt ist es der Merkur. Bei der unteren Konjunktion, wenn die Venus zwischen Erde und Sonne steht, ist sie etwa einundvierzig Millionen Kilometer entfernt. Ihre Bahn ist gegen die Bahnebene der Erde um etwa dreieinhalb Grad geneigt. Darum kann man sie in den Tagen um diese Konjunktion manchmal doppelt sehen … am Morgenhimmel und am Abendhimmel desselben Tages. Am Morgen geht sie noch vor der Sonne auf … und am Abend geht sie nach ihr unter.

Frühe Bilder und der Rhythmus der Venus

Weil sie so auffällt, haben Menschen sie früh aufgeschrieben und abgebildet. Das ist der ruhige Kern dieser Geschichte: Ein auffälliger Punkt wird über viele Abende beobachtet … und irgendwann festgehalten. Die älteste bekannte bildhafte Darstellung liegt auf einem babylonischen Grenzstein aus dem zwölften Jahrhundert vor Christus. Das Steinrelief zeigt die Sonnenscheibe, die Mondsichel … und die Venus als Stern mit acht Strahlen. Und es gibt ein Fundstück, das uns näher liegt. Die Himmelsscheibe von Nebra. Das ist eine ungefähr viertausend Jahre alte Scheibe mit aufgelegten Goldpunkten. Für sie gibt es die Deutung, dass einige dieser Goldpunkte das Bewegungsmuster der Venus darstellen. Das ist nur eine mögliche Deutung … mehr lässt sich daraus nicht sicher ableiten. Und wenn diese Deutung stimmt, sahen die Menschen damals dieselbe Venus, die jetzt über den Hügeln im Westen steht.

Das älteste bekannte Schriftdokument einer Planetenbeobachtung sind Keilschrifttafeln aus Babylonien. Man nennt sie die Venus-Tafeln. Sie tragen kopierte Texte über Beobachtungen der Venus … und die reichen sehr weit zurück. Aufgeschrieben wurde darin ein Rhythmus von fünfhundertvierundachtzig Tagen. Das ist der Zeitraum zwischen zwei größten Annäherungen von Venus und Erde … also rund eineinhalb Jahre. Jemand hat da vor sehr langer Zeit gezählt … und gewartet … und wieder gezählt. Fünfhundertvierundachtzig Tage … das ist eine lange Geduld für eine einzige Zahl. Nun zu ihrem Weg um die Sonne. Die mittlere Sonnenentfernung der Venus beträgt einhundertacht Millionen Kilometer. Ihr Durchmesser liegt bei rund zwölftausendeinhundert Kilometern. Damit ist sie der drittkleinste Planet des Sonnensystems. Etwas kleiner als die Erde also … und auf einer Bahn, die etwas dichter an der Sonne liegt. Und ihre Bahn hat eine Eigenheit, die schön ist. Sie ist beinahe ein Kreis. Unter allen Planetenbahnen weicht die der Venus am wenigsten von der Kreisform ab. Die Venus hat also die kreisförmigste Bahn aller Planeten.

Ein Umlauf um die Sonne … ein Venusjahr … dauert rund zweihundertfünfundzwanzig Erdtage. Von der Erde aus ergibt das ein Muster, das sich wiederholt. Ein Sichtbarkeitszyklus dauert jene fünfhundertvierundachtzig Tage. Fünf solche Zyklen laufen nacheinander ab … und jedes Mal steht die Venus vor einem anderen Sternenhintergrund. Wer das nachzeichnen möchte, braucht viele Abende auf einer Wiese wie dieser. Zusammen ergeben diese fünf Zyklen fast auf den Tag genau acht Jahre. Dann beginnt alles von vorn. Verbindet man die fünf auffälligsten Stellungen mit gedachten Linien, ergibt sich annähernd ein Fünfstern … ein Pentagramm. Seit der Antike ist das Pentagramm darum ein Symbol der Venus. Acht Jahre für eine Figur aus fünf Punkten … das ist ein sehr langsames Muster.

Rückwärts durch einen langen Tag

Jetzt kommt der Teil, über den man in Ruhe staunen darf. Die Venus dreht sich um ihre eigene Achse … aber sie dreht sich verkehrt herum. Fast alle Planeten und die meisten Monde des Sonnensystems drehen sich in dieselbe Richtung. Die Venus nicht. Ihre Rotation ist rückläufig. Die Fachleute sagen dazu retrograd. Das hat eine Folge, die man sich sofort vorstellen kann: Auf der Venus geht die Sonne im Westen auf … und im Osten unter. Der Lauf der Sonne ist dort also umgekehrt … verglichen mit dem Himmel über dieser Wiese. Und sie dreht sich außergewöhnlich langsam. Eine volle Drehung um die eigene Achse, gemessen an den Fixsternen, dauert rund zweihundertdreiundvierzig Erdtage. Das ist länger als ihr Jahr. Die Venus braucht für eine Umdrehung also mehr Zeit als für einen ganzen Umlauf um die Sonne. Weil sie sich dabei rückwärts dreht, fällt der Tag trotzdem kürzer aus. Von einem Sonnenaufgang bis zum nächsten vergehen rund einhundertsiebzehn Erdtage. Das ist ein Venustag.

Jahreszeiten gibt es dort keine. Der Äquator der Venus ist gegen ihre Bahnebene nur ganz wenig geneigt … und aus so einer Neigung entstehen anderswo die Jahreszeiten. Auf der Venus fehlt die Neigung fast ganz. Also fehlen auch die Jahreszeiten. Kein Frühling und kein Herbst … nur derselbe Gang der Sonne. Hier auf der Wiese gehört jeder Abend zu einer Jahreszeit. Auf der Venus fehlt dieser Wechsel … dort gibt es keinen Frühling, Sommer, Herbst oder Winter. Warum sie sich rückwärts dreht und warum so langsam, ist nicht bekannt. Das steht so im Artikel … und es darf ruhig eine offene Frage bleiben. Bevor das Radar kam, hat man die Venus in anderen Bereichen des Lichts beobachtet. Neunzehnhundertsiebenundzwanzig gelang es mit Aufnahmen im ultravioletten Licht zum ersten Mal, Strukturen in der Wolkendecke sichtbar zu machen. Wenig später wies eine Zerlegung des Lichts in seine Farben nach, dass Kohlendioxid der Hauptbestandteil der Atmosphäre ist. Dann deuteten Beobachtungen im Mikrowellenbereich zum ersten Mal auf eine sehr hohe Oberflächentemperatur hin. Und ein französischer Amateurastronom erkannte auf seinen Ultraviolettaufnahmen eine liegende Y-Struktur. Aus ihrer Wiederkehr schloss er auf eine viertägige Zirkulation der Atmosphäre … rückwärts herum.

Gemessen hat man diese Drehung erstaunlich spät. Erst im Jahr neunzehnhunderteinundsechzig. An dieser Messung waren drei weit voneinander entfernte Anlagen beteiligt. Eine Antenne in Goldstone schickte einen Radarstrahl zur Venus. Dazu kam das Jodrell-Bank-Radioobservatorium in Großbritannien … eine Sternwarte, die den Himmel nicht mit sichtbarem Licht beobachtet, sondern mit Radiowellen. Und dazu kam ein sowjetisches Radioteleskop in Jewpatorija. Drei Standorte, ein Ziel … und dazwischen ein Signal, das viele Millionen Kilometer weit reichen musste. Mit diesem Radarstrahl konnte zum ersten Mal gemessen werden, wie lange die Venus für eine Drehung braucht. Dass sie rückläufig ist, ließ sich sogar erst drei Jahre später nachweisen. Aus der Laufzeit derselben Radarstrahlen ergaben sich nebenbei genaue Werte für den Abstand zwischen Venus und Erde. Ein heller Punkt in der Dämmerung … und er leuchtet ruhig weiter.

Diese erdgebundene Radarvermessung hat allerdings eine Eigenart. Weil die Drehung der Venus fast im Takt mit der Erdbewegung läuft, wendet sie uns bei jeder Annäherung beinahe dieselbe Seite zu. Vom Boden der Erde aus sieht man mit Radar also immer wieder dieselbe Hälfte des Planeten. Für die Radarkarte bedeutet das: Die andere Hälfte bleibt zunächst aus dem Blick … weil uns die Venus bei jeder Annäherung wieder beinahe dieselbe Seite zuwendet. Die Abweichung beträgt jeweils nur gut einen halben Längengrad. Bis auch die Rückseite auf diese Weise erfasst wäre, müssten mehr als fünfhundertfünfzig Erdjahre vergehen. So langsam würde eine vollständige Radarkarte entstehen. In Größe und mittlerer Dichte ist die Venus der Erde sehr ähnlich. Fast derselbe Durchmesser, fast dieselbe Dichte. Man nennt die beiden darum oft Planetenschwestern … manchmal auch Zwillinge. Doch so sehr sie sich in Masse und Zusammensetzung gleichen … ihre Oberflächen und ihre Atmosphären sind sehr verschieden. Und einen Unterschied gibt es gleich zu Anfang: Die Venus hat keinen natürlichen Satelliten. Keinen Mond. Ein Planet ohne Begleiter also … und wir hier mit einem Mond über derselben Wiese.

Das hat man ihr lange nicht geglaubt. Ein italienischer Astronom meldete im Jahr sechzehnhundertzweiundsiebzig, er habe einen Venusmond entdeckt. Bis in die Neunzigerjahre des neunzehnten Jahrhunderts war der Glaube an diesen Mond verbreitet. Dann stellte sich heraus, dass man anscheinend Sterne für einen Mond gehalten hatte. Mehr als zweihundert Jahre lang hat da also ein Mond in den Köpfen der Menschen existiert … und am Himmel nie. Auch das gehört zum Beobachten: Man sieht etwas … und dann deutet man es. Ganz allein ist die Venus trotzdem nicht unterwegs. Drei Asteroiden begleiten sie … aber sie umkreisen nicht die Venus, sondern die Sonne, auf eigenen Bahnen. Sie brauchen dafür genau so lange wie die Venus selbst und bleiben deshalb immer in ihrer Nähe. Die Astronomen nennen solche Begleiter Quasisatelliten.

Die schwere Lufthülle und ihre Wolken

Nun zur Lufthülle. Die Venus ist der einzige Gesteinsplanet der Sonne mit einer ständig undurchsichtigen Atmosphäre. Diese Atmosphäre besteht zu sechsundneunzig Prozent aus Kohlenstoffdioxid. Und sie ist schwer. Sie hat rund neunzigmal so viel Masse wie die Lufthülle der Erde. Am mittleren Bodenniveau erzeugt sie darum einen Druck von zweiundneunzig bar. Das ist ein Wert, den man auf der Erde auch findet … aber nicht in der Luft, sondern im Wasser. Er entspricht dem Druck in gut neunhundertzehn Metern Meerestiefe. Auch die Dichte dieser Luft ist ungewohnt. An der Oberfläche ist das Gas im Mittel etwa fünfzigmal so dicht wie die Luft auf der Erde. Unter diesen Bedingungen ist das Gasgemisch in einem überkritischen Zustand … es verhält sich weder ganz wie ein Gas noch ganz wie eine Flüssigkeit. Man kann darum auch von einem Gasozean sprechen. Unterhalb von achtundzwanzig Kilometern Höhe liegen bereits neunzig Prozent der gesamten Atmosphärenmasse. Neben dem Kohlendioxid gibt es dort Stickstoff … dreieinhalb Prozent. Weil die Hülle so schwer ist, steckt darin trotzdem fünfmal so viel Stickstoff wie in der Erdatmosphäre.

Über der Wolkendecke wird die Luft dünner, und sie ordnet sich in Stockwerken. Äußere Dunstschichten reichen bis in eine Höhe von etwa neunzig Kilometern. Darüber liegt eine rund vierzig Kilometer dicke Schicht, die Mesosphäre heißt. In ihr fällt die Temperatur auf Tiefstwerte von rund einhundert Grad unter null. Es ist also nicht überall heiß auf der Venus. Nur unten. Ganz außen, in zweihundertzwanzig bis zweihundertfünfzig Kilometern Höhe, verliert sich die Atmosphäre in den Raum. Und in etwa einhundert Kilometern Höhe fand eine Raumsonde sogar eine dünne Ozonschicht. Undurchsichtig ist die Venus aber nicht wegen der großen Masse ihrer Atmosphäre. Sie ist es wegen einer Wolkendecke, die sich nie öffnet. Diese Wolkendecke beginnt mit ihrer Unterseite in einer Höhe von etwa fünfzig Kilometern … und sie ist rund zwanzig Kilometer dick. Ihr Hauptbestandteil sind zu etwa fünfundsiebzig Masseprozent Tröpfchen aus Schwefelsäure. Es regnet dort auch. Größere Tröpfchen fallen nach unten. Aber sie kommen nie an. Kurz unter der Wolkenunterseite ist es so heiß, dass sie verdampfen. Die Gase steigen wieder auf … und ganz oben werden aus ihnen wieder Tröpfchen. Ein Regen, der immer unterwegs ist und nie ankommt. Ein Kreis also … fallen, verdampfen, aufsteigen … und wieder von vorn.

Licht, Wind und Wärme

Von außen sieht diese Wolkenoberseite cremegelb aus und meistens völlig gleichmäßig … ohne Muster. Und sie ist ein sehr guter Spiegel. Sie streut siebenundsiebzig Prozent des einfallenden Sonnenlichts wieder zurück. Die Erde schafft im Mittel nur gut dreißig Prozent. Damit ist erklärt, was du am Anfang gesehen hast. Der Punkt über den Hügeln leuchtet nicht selbst. Er wirft nur Sonnenlicht zurück … von einer geschlossenen hellen Decke aus. Ein heller Punkt in der Dämmerung … und er leuchtet ruhig weiter. Das Licht, das die Wolkendecke nicht zurückwirft, nimmt sie zu zwei Dritteln auf. Diese Energie trägt zu den schnellen Strömungen dort oben bei. Diese Bewegung hat einen Namen: Superrotation. Die obersten Wolkenschichten am Äquator ziehen mit rund einhundert Metern in der Sekunde um den Planeten. Für eine ganze Runde brauchen sie nur vier Tage. Der Planet selbst braucht für eine Drehung zweihundertdreiundvierzig Tage. Die Hochatmosphäre dreht sich also rund sechzigmal schneller als die Venus darunter.

Warum das so abläuft, ließ sich lange nicht befriedigend erklären. Mit Hilfe der Raumsonde Akatsuki wurde im Jahr zweitausendzwanzig eine thermische Gezeitenwelle als Mechanismus erkannt … eine Welle, die von der Sonneneinstrahlung erzeugt wird. Fast die ganze Gashülle bildet dabei große Umwälzungen. Am Äquator steigen die Gase auf, strömen zu den Polen, sinken dort ab und fließen in tieferen Lagen zum Äquator zurück. Im ultravioletten Licht zeichnen die Wolken darum ein liegendes Y über den Planeten. Über den Polen steht ein Wirbel. Bei genauerem Hinsehen zeigte er sich zeitweise sogar als Doppelwirbel. Im Dezember zweitausendfünfzehn zeigte sich noch etwas anderes. Der Venusorbiter Akatsuki beobachtete über mehrere Tage eine rund zehntausend Kilometer lange Formation in der Wolkendecke. Sie spannte sich als Bogen weit über beide Halbkugeln … und sie war wärmer als ihre Umgebung. Sie zog auch nicht mit den schnellen Winden nach Westen. Ihr Zentrum stand weitgehend still … über dem Westrand des Hochlands Aphrodite Terra. Dahinter steckt vermutlich eine sogenannte Schwerewelle. So etwas gibt es auch in der Erdatmosphäre.

Am Boden aber ist es ruhig. Dort wurden bisher nur sehr geringe Windgeschwindigkeiten gemessen. Weil das Gas so dicht ist, entspricht das auf der Erde trotzdem einer mäßigen Brise … einem Wind, der Staub bewegen kann. Und es ist dort dämmerig. Von dem Sonnenlicht, das auf die Venus fällt, erreichen nur zwei Prozent den Boden. Das ergibt eine Beleuchtungsstärke von etwa fünftausend Lux. Die Sichtweite beträgt rund drei Kilometer … wie an einem trüben Nachmittag. Und es ist heiß. Das Kohlendioxid nimmt die Wärmestrahlung des Bodens fast vollständig auf und lässt sie nicht hinaus. Das ist der Treibhauseffekt. Er sorgt am Boden für eine mittlere Temperatur von vierhundertvierundsechzig Grad Celsius. Bemerkenswert ist dabei etwas anderes. Diese Wärme ist überall fast gleich. Zwischen Tagseite und Nachtseite gibt es kaum einen Unterschied … und zwischen Äquator und Polen auch nicht. Und das trotz der sehr langsamen Drehung.

Ebenen, Berge und vulkanische Formen

Sehen kann man diese Landschaft mit einem Fernrohr nicht. Sie liegt unter der Wolkendecke. Ihre Größe kennt man trotzdem. Die Venusoberfläche misst rund vierhundertsechzig Millionen Quadratkilometer. Das sind neunzig Prozent der Erdoberfläche. Beherrscht wird sie von sanft gewellten Ebenen. Die nehmen über sechzig Prozent der Oberfläche ein. Weil es dort keine Gewässer gibt, fehlt ein Meeresspiegel als Bezug. Also nimmt man diese Ebenen als Nullniveau … und misst alle Höhen von ihnen aus. Von diesem Nullniveau aus gerechnet ist die Venus erstaunlich flach. Zwischen ihrem tiefsten und ihrem höchsten Punkt liegen etwa zwölf Kilometer. Auf der Erde sind es rund zwanzig Kilometer … also gut eineinhalb Mal so viel. Eine Landschaft ohne große Sprünge also. Weite, sanfte Wellen … über sehr lange Strecken. Man müsste dort weit gehen, um einen Unterschied zu bemerken. Ein wenig wie der schmale Pfad neben der Wiese … der auch einfach weiterläuft, ohne zu steigen. Und über allem die Decke aus Wolken, durch die man nichts davon sieht. Die Höhen selbst sind trotzdem vergleichbar. Misst man den Mount Everest nicht vom Meeresspiegel aus, sondern vom mittleren Niveau der Erdkruste, so wie man es auf der Venus tut, dann kommt er den höchsten Bergen dort recht nahe.

Die Formationen auf der Venus tragen fast alle weibliche Namen. Das ist eine Konvention der Internationalen Astronomischen Union. Von dieser Regel gibt es nur wenige Ausnahmen. Die höchste Erhebung heißt Maxwell Montes. Sie trägt ihren Namen zu Ehren von James Clerk Maxwell. Seine Gleichungen der elektromagnetischen Wellen haben eine Grundlage für die Radarerkundung der Venusoberfläche geschaffen … also für jene Technik, mit der die Venus schließlich vermessen wurde. Die Hochlagen verteilen sich hauptsächlich auf zwei große Formationen. Die umfangreichere heißt Aphrodite Terra. Sie ist etwa so groß wie Südamerika. Nordwestlich davon liegt Ishtar Terra. Dieses Land erinnert am ehesten an einen irdischen Kontinent … es ist ungefähr so groß wie Australien. Und auf ihm stehen die Maxwellberge. Ein heller Punkt in der Dämmerung … und er leuchtet ruhig weiter.

In den Ebenen liegen die eigenartigsten Gebilde der Venus. Man nennt sie Coronae … das ist lateinisch und heißt Kronen. Es sind kreisförmige und ovale Strukturen: ein flaches, welliges Becken, ein niedriger breiter Rand … und darum herum ein breiter Graben mit ringförmigen Brüchen. Sie kommen zu Hunderten vor und häufen sich in der Äquatorzone. Die mit Abstand größte heißt Artemis Corona. Vulkane kommen auf der Venus mindestens so zahlreich vor wie auf der Erde. Es gibt ganze Felder von Schildvulkanen … und Felder mit vielen kleinen Kuppen und Kegeln. Der höchste Vulkan der Venus heißt Maat Mons. Er ist mehr als acht Kilometer hoch und liegt fast genau auf dem Äquator. Steil ist dort aber nichts. Die meisten Vulkane der Venus haben ein sehr flaches Relief … die Hänge neigen sich zumeist nur ein bis zwei Grad. Man würde einen solchen Berg hinaufgehen, ohne zu merken, dass man steigt.

Dann gibt es eine Vulkanform, die es nur dort gibt. Sie heißt Pancake Domes … auf Deutsch Pfannkuchenkuppeln. Es sind kreisrunde Quellkuppen aus zäher Lava … sehr regelmäßig aufgebaut, meist etwa fünfundzwanzig Kilometer breit und siebenhundert Meter hoch. Den Namen haben sie von ihrem Erscheinungsbild. Flach und rund liegen sie da. Es wird bis heute gerätselt, wie die zähe Lava derart gleichmäßig über die Ebenen quellen konnte. Und es gibt Rinnen. Sehr lange, deutlich gewundene Rinnen … meist nur etwa eineinhalb Kilometer breit und nicht sehr tief. Die beeindruckendste trägt den Namen Hildr Fossa. Sie schlängelt sich über eine sehr weite Strecke … bis in eine große Senke im Norden.

Es gibt dort auch Täler mit steilen Wänden, ähnlich einem Canyon. Sie tragen die Bezeichnung Chasma. Das beeindruckendste heißt Diana Chasma und liegt auf Aphrodite Terra … in der Nachbarschaft von Artemis Corona. Es ist etwa zweihundertachtzig Kilometer breit. Am Fuß der höchsten Bergrücken, die es einfassen, fällt es rund vier Kilometer tief ab. Auf der Erde gibt es dazu kein vergleichbares Beispiel. Entstanden ist es vermutlich durch Bewegungen der Kruste. Der Boden der Venus sendet ein sehr schwaches graues Glimmen aus. Für ein menschliches Auge wäre es nur nachts wahrnehmbar. Auf den Radarbildern sieht man außerdem helle Streifen und Fächer, die von einzelnen Kratern und Vulkankegeln ausgehen. Man nennt sie Windfahnen. Ihr Verlauf zeigt, aus welcher Richtung der Wind wehte, als sie entstanden. Die meisten von ihnen weisen nach Westen und zum Äquator hin … so, wie die Luft dort unten strömt.

Und dann gibt es eine Erscheinung, über die seit Jahrhunderten diskutiert wird. Seit einer Beobachtung im Jahr sechzehnhundertdreiundvierzig meldeten Astronomen immer wieder Lichter auf der Nachtseite der Venus. Ein nicht sehr helles, aber im Teleskop auffallendes Leuchten. Einen fotografischen Beleg dafür gibt es bis heute nicht. Ein anderes Leuchten ist dagegen gemessen worden, im Jahr zweitausendeins, an einem großen Observatorium. Es ist grünlich und äußerst schwach. Es entsteht, wenn das Sonnenlicht Kohlendioxid aufspaltet … und die freien Sauerstoffatome sich wieder zu Paaren verbinden. Fast vollständige Karten der Venusoberfläche verdanken wir vor allem einer einzigen Sonde. Am zehnten August neunzehnhundertneunzig erreichte die Raumsonde Magellan der NASA eine Umlaufbahn um die Venus. Sie hatte nur ein einziges Instrument an Bord: ein Radargerät, das die Oberfläche abtasten sollte. In den folgenden Jahren wurden achtundneunzig Prozent der Oberfläche kartiert … von fast Pol zu Pol. Die Auflösung der Aufnahmen lag bei rund einhundert Metern pro Bildpunkt. Die aktuellen Darstellungen des Reliefs beruhen bis heute hauptsächlich auf diesen Radarmessungen des Venus-Orbiters Magellan. Ein heller Punkt in der Dämmerung … und er leuchtet ruhig weiter.

Bevor es Radar gab, gab es das Fernrohr. Und gleich die erste Beobachtung war eine Überraschung. Bei den ersten Beobachtungen der Venus mit Teleskopen durch Galileo Galilei und seine Zeitgenossen im Jahre sechzehnhundertzehn zeigte sich sofort, dass die Venus Phasen zeigt … wie der Mond. Sie erscheint als fast rundes Scheibchen, dann als halbe Scheibe, dann als schmale Sichel. Das war damals einer der großen Beweise dafür, dass die Venus die Sonne umkreist und nicht die Erde. Manchmal zieht die Venus sogar vor der Sonnenscheibe vorbei. Man nennt das einen Venustransit. Dann steht sie als kleines dunkles Scheibchen im hellen Sonnenlicht. Diese Durchgänge sind selten und folgen einem festen Muster. Der Zyklus der Transite beträgt zweihundertdreiundvierzig Jahre. Im ganzen zwanzigsten Jahrhundert gab es keinen einzigen. Der letzte ereignete sich am sechsten Juni zweitausendzwölf. Beobachtet man denselben Durchgang von weit voneinander entfernten Orten der Erde aus, lassen sich die Abstände im Sonnensystem genauer berechnen. So ließ sich mit solchen Beobachtungen die Entfernungsskala des Sonnensystems erheblich verbessern.

Ganz selten schiebt sich die Venus sogar vor einen anderen Planeten. Einmal, im achtzehnten Jahrhundert, bedeckte sie den Merkur vollständig … etwa zehn Minuten lang. Ein knappes Jahrhundert später schob sie sich für einige Minuten ringförmig vor den Jupiter. Gegenseitige Bedeckungen zwischen Planeten sind sehr selten. Man muss sehr lange warten … und dann ist es schnell vorbei. Bei dem Venustransit vor der Sonne im Jahr siebzehnhunderteinundsechzig entdeckte ein Beobachter als Erster die Atmosphäre der Venus … als eine helle Aura um den dunklen Planeten. Ende des achtzehnten Jahrhunderts untersuchte dann ein Lilienthaler Astronom die Phasen genauer. Ihm fiel auf, dass die halbe Scheibe nie ganz dann erscheint, wann sie rechnerisch erscheinen müsste. Zuerst dachte er an Gebirge auf der Oberfläche. Später kam er zum richtigen Schluss: Es sind Dämmerungseffekte in der Atmosphäre. Heute heißt diese Erscheinung nach ihm der Schroeter-Effekt … und mit einem kleinen Teleskop sieht man sie als Venushörner.

Sonden unter der Wolkendecke

Dann kamen die Sonden. Und die ersten Ergebnisse sind ruhige Ergebnisse. Die erste erfolgreiche Venussonde war Mariner zwei. Im Jahr neunzehnhundertzweiundsechzig gelang ihr ein geplanter Vorbeiflug. Sie maß die thermische Mikrowellenstrahlung des Planeten. Die erste erfolgreiche Landung gelang acht Jahre danach mit der Sonde Venera sieben. Sie maß auf der Oberfläche die Temperatur und einen Außendruck von neunzig bar. Zum ersten Mal kamen diese Werte nicht aus einer Rechnung, sondern von unten … vom Boden selbst. Fünf Jahre später schwenkte Venera neun in eine Umlaufbahn ein und wurde damit der erste künstliche Satellit der Venus. Ihre Landekapsel lieferte die ersten Bilder der Oberfläche. Und aus den Messungen während des Abstiegs wurde deutlich, dass die Wolken in drei getrennten Schichten angeordnet sind.

Später brachten zwei Sonden etwas mit, das man dort nicht erwartet: Ballons. Sie wurden in der Atmosphäre ausgesetzt und trieben in einer Höhe von etwa dreiundfünfzig Kilometern. Der eine hielt sechsundvierzig Stunden durch, der andere sechzig. In dieser Zeit legten sie etwa ein Drittel des Venusumfangs zurück und maßen Wind, Temperatur, Druck und Wolkendichte. Andere Landekapseln hatten zuvor Bodenproben untersucht. Das Gestein glich an der einen Stelle einem kaliumreichen Basalt … an der anderen den Basalten des irdischen Ozeanbodens. Später untersuchte Venus Express, die erste Venussonde der Europäischen Weltraumorganisation, jahrelang Atmosphäre und Oberfläche. Von ihr stammen weitaus genauere Daten über die Wolkendecke. Und mit ihrem Magnetometer gelang der zweifelsfreie Nachweis von Blitzen auf der Venus.

Ein Magnetfeld wie das der Erde hat die Venus nicht. Im Inneren ähnelt sie der Erde wahrscheinlich sehr … man nimmt einen ähnlich großen Kern aus Nickel und Eisen an. Doch das Feld, das man an ihrer Oberfläche misst, ist äußerst schwach. Es wird durch elektrische Ströme in der Ionosphäre erzeugt … also in der obersten, elektrisch geladenen Schicht der Atmosphäre. Am Boden erreicht es nur ein Zehntausendstel der Stärke, die das Erdmagnetfeld an der Erdoberfläche hat. Ein starkes, im Inneren erzeugtes Magnetfeld fehlt ihr also … und das hängt möglicherweise mit ihrer extrem langsamen Drehung zusammen.

Morgenstern, Abendstern und Friedensbringerin

Und nun zurück zu dem Punkt über den Hügeln … und zu den Namen, die er bekommen hat. Im frühen antiken Griechenland nannte man die Venus als Morgenstern Phosphoros. Das heißt Lichtbringer. Als Abendstern hieß sie Hesperos. Zwei Namen für einen Himmelskörper. Erst die späteren Hellenen bezogen den Planeten auf die Göttin Aphrodite. Und mit der Renaissance setzte sich der römische Name durch, den wir heute verwenden … Venus. Andere Kulturen haben andere Bilder gefunden. In der germanischen Mythologie verband man die Venus mit der Göttin Freya. Auf sie geht möglicherweise die deutsche Bezeichnung Freitag zurück … der Tag der Venus. Im antiken China ordnete man den Planeten der Wandlungsphase Metall zu. Darum heißt die Venus im Chinesischen und im Japanischen bis heute Metall-Stern.

Und der Doppelname ist sogar in die Philosophie gewandert. Ein Philosoph hat im Jahr achtzehnhundertzweiundneunzig mit dem Planeten Venus einen Unterschied erklärt: den Unterschied zwischen dem, was ein Name bedeutet, und dem, was er bezeichnet. Sein Satz lautet: Der Morgenstern ist der Abendstern. Zwei Namen … ein Ding. Bis heute ist das ein Standardbeispiel in der analytischen Philosophie. Auch die Dämmerung selbst hat von ihr einen Namen bekommen. Der Bogen am Himmel gegenüber der Sonne heißt Venusgürtel. Bleibt noch die Musik. Und damit hört diese Geschichte auf. In seiner Orchestersuite Die Planeten, geschrieben zwischen neunzehnhundertvierzehn und neunzehnhundertsechzehn, hat Gustav Holst der Venus den zweiten Satz gewidmet. Dieser Satz heißt Venus, the Bringer of Peace. Auf Deutsch: Venus, die Friedensbringerin. Von allen Namen, die dieser Punkt im Lauf der Zeit bekommen hat, ist das der ruhigste. Die Friedensbringerin. Für einen Planeten, der still am Rand des Abends steht.

Und bevor es ganz still wird, lass das alles noch einmal langsam an dir vorbeiziehen. Zuerst war da nur ein Punkt über den Hügeln. Der erste am Abend … und der letzte am Morgen. Dann kam eine Decke aus Wolken dazu, die sich nirgends öffnet … hell von außen, geschlossen für jeden Blick. Darunter dreht sich eine Welt rückwärts … so langsam, dass man diese Drehung kaum bemerken würde. Ein Tag dort dauert länger, als man sich einen Tag vorstellen mag. Und ihre Landschaft kennen wir aus Bildern … und aus einer Karte. Eine Karte, die sehr geduldig entstanden ist. Wie fast alles an dieser Geschichte. Und dazu der Name, der am Ende geblieben ist … die Friedensbringerin. Ein Punkt, eine Wolkendecke, eine langsame Drehung … und ein Name, der nach Ruhe klingt. Mehr ist es nicht. Und mehr braucht es auch nicht. Also noch einmal die Wiese. Der Boden ist trocken … kurzes Gras … und der Himmel im Westen ist fast dunkel geworden. Der Punkt steht noch da. Er ist eine Welt … einhundertacht Millionen Kilometer von der Sonne entfernt. Unter einer Decke aus Wolken, die sich nie öffnet. Darunter weite, sanft gewellte Ebenen. Dort dreht sich der Planet langsam rückwärts. Dort geht die Sonne im Westen auf. Und hier ist es Abend. Ein heller Punkt in der Dämmerung … und er leuchtet ruhig weiter.

Er wird auch morgen da sein. Und übermorgen. Er kommt. Und er geht. Und alle acht Jahre steht er wieder fast an derselben Stelle … vor fast denselben Sternen. Ein heller Punkt in der Dämmerung. Er leuchtet ruhig weiter. Du musst nichts mehr behalten. Kein Name … keine Zahl … kein Weg. Und du darfst jetzt schlafen. Gute Nacht. Schlaf gut. Bis morgen Abend.

Quelle und Lizenz

Dieser Text beruht auf dem Wikipedia-Artikel «Venus (Planet)». Die Artikel stehen unter CC BY-SA 4.0; dieser bearbeitete Text steht unter derselben Lizenz.

Verwendete Fassungen: «Venus (Planet)» Version 270249654, abgerufen am 8. September 2026.

Der Text wurde automatisch erstellt, gegen die Quelle geprüft und von einer computergenerierten Stimme vorgetragen – deshalb gibt es jeden Abend eine neue Folge. Verantwortlich für Themenauswahl und Stichproben ist Michael Feer. Mehr dazu unter Über Fridolin und Lizenz & Quellen.