Gewölbe – Steine, die sich gegenseitig halten

Worum es in dieser Einschlafgeschichte geht
Ein kühler Keller unter einem alten Haus, eine Lampe am Kabel – und über dem Kopf eine Decke aus einzelnen Steinen, von denen keiner herunterfällt. Diese Einschlafgeschichte erklärt, warum in einem Gewölbe alles drückt und nichts zieht, was der Gewölbeschub ist und wie eine hängende Kette die beste Form verrät.
Die ältesten erhaltenen Tonnengewölbe decken die Lagerräume eines altägyptischen Tempels. Die Kuppel des Pantheons in Rom entstand im Jahr 128 und war damals die größte der Welt. Die ersten Kreuzrippengewölbe wurden kurz vor 1100 in England gemauert – vierzig Jahre vor Beginn der Gotik. Und die Maya überdeckten mit ihren Kraggewölben Räume von bis zu sechs Metern Breite.
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Der ganze Text dieser Einschlafgeschichte
Stell dir einen Keller vor … unter einem alten Haus, ein paar Stufen tiefer als die Straße. Der Boden ist aus gebrannten Ziegeln, glatt gelaufen, und ein wenig kühl. Es ist Abend, und hier unten war es den ganzen Tag ohnehin dunkel. Eine Lampe hängt an einem Kabel und leuchtet nach oben. Und dort oben ist keine gerade Decke. Dort ist eine Krümmung. Die Mauer geht links am Boden los, steigt an, wölbt sich über deinen Kopf … und kommt rechts wieder herunter. Alles daran ist aus einzelnen Steinen gemauert. Man kann sie zählen. Und keiner von ihnen fällt herunter. Alles drückt. Und nichts zieht. Das ist ein Gewölbe … und ich möchte dir zuerst sagen, was daran das Besondere ist.
Nicht die Form allein. Die Kräfte darin. Über einer geraden Decke aus Balken oder Beton liegt Gewicht … und diese Decke biegt sich davon ein wenig durch. Unten wird sie dabei gedehnt, oben wird sie zusammengedrückt. Sie muss also Zug aushalten … und das können manche Baustoffe nicht gut. Bei einem Gewölbe ist das anders. Dort wirken fast nur Druckkräfte. Was oben darauf liegt … und das Gewicht der Steine selbst … erzeugen Druck und sonst nichts. Und Druck ist genau das, was ein Stein kann. Ein Stein lässt sich zusammendrücken und bleibt ein Stein. Auseinanderziehen lässt er sich schlecht. Ein Gewölbe ist also eine Form, die vom Stein nur das verlangt, was er kann.
Und wohin geht dieser Druck. Er geht nach unten und nach außen. Er wird auf die Auflager abgeleitet … also auf die Wände oder die Pfeiler, auf denen das Gewölbe ruht. Diese Auflager nennt man Widerlager, weil sie widerstehen müssen. Denn zwischen ihnen entsteht etwas, das man nicht sieht und immer bedenken muss: der Gewölbeschub. Der Gewölbeschub ist der waagerechte Anteil dieses Drucks. Er will die beiden Widerlager auseinanderschieben. Und wenn ihn niemand aufnimmt, dann tut er das auch. Also gibt es dafür Lösungen. Vier davon nenne ich dir. Die erste: Man kann die Mauer dick machen … dann ist genug Masse da, die dem Schub widersteht. Die zweite: Man kann von außen einen Pfeiler an die Mauer stellen … einen Strebepfeiler.
Einschlafgeschichte weiterlesenDie restlichen 4.691 Wörter, Wort für Wort wie Fridolin es erzählt
Die dritte: Man kann den Schub nach unten in die Fundamente lenken … und dort hält das Erdreich von der Seite dagegen. Und die vierte: Man spannt quer unter dem Gewölbe eine Stange von einem Auflager zum anderen … ein Zugband. Das Zugband ist die Stelle, an der doch gezogen wird. Es hält die beiden Seiten zusammen, damit die Form bleibt. Wie groß dieser Schub ist, hängt von zwei Dingen ab. Vom Gewicht … und von der Form. Je mehr Last auf dem Gewölbe liegt, desto größer der Schub. Das ist naheliegend. Und dann kommt die Form, und die ist überraschend. Je flacher ein Gewölbe ist, desto größer der Schub.
Ein hohes, steiles Gewölbe leitet den Druck fast senkrecht nach unten. Ein flaches Gewölbe schiebt vor allem zur Seite. Wer also weit und flach überspannen will, braucht kräftigere Widerlager als jemand, der hoch und rund baut. In großen Kirchen hat man diesen Schub auf mehrere Arten aufgefangen. Durch sehr starke Außenmauern. Und indem man oben zusätzliches Gewicht aufsetzte … Zinnen oder kleine Türmchen. Das klingt nach Zierde, ist aber Statik: Das Gewicht von oben drückt die Mauer senkrecht nach unten und hilft ihr, dem Schub zu widerstehen. Oder man setzte außen Pfeiler an die Mauern. In der Gotik baute man sie weiter aus … zu einem eigenen Gerüst aus Pfeilern und Bögen neben dem Haus. Man nennt es das Strebewerk.
Auch die Dicke eines Gewölbes ist nicht überall gleich. Unten am Auflager ist sie größer. Nach oben, zum höchsten Punkt hin, nimmt sie ab. Der Grund ist einfach: Weiter oben muss weniger getragen werden. Wer sparsam baut, macht das Gewölbe deshalb nach oben hin dünner … und spart Gewicht und Material. Bei einer Kuppel muss oben noch weniger getragen werden als bei einem Gewölbe, das wie ein halber Zylinder über dem Raum liegt. Also darf eine Kuppel oben noch dünner werden. Alles drückt. Und nichts zieht. Es gibt eine Form, in der ein Gewölbe am besten trägt … und man findet sie ohne Rechnung. Man findet sie mit einer Kette.
Kettenlinie, Stützlinie und echte Gewölbe
Wenn du eine Kette an zwei Punkten aufhängst, hängt sie in einer bestimmten Kurve durch. Diese Kurve heißt Kettenlinie. Nach der Kette, die sie zeigt. In einer hängenden Kette wirkt nur Zug, und die Kette findet von allein die Form, in der dieser Zug überall in ihrer eigenen Richtung wirkt … und nirgends quer dazu. Dreht man diese Kurve nun um … macht also aus dem Durchhängen ein Aufwölben … dann wirkt in ihr nur noch Druck. Und genau das ist die Form, in der ein Gewölbe am ruhigsten steht. Man nennt die Linie, entlang der der Druck im Gewölbe verläuft, die Stützlinie. Wenn ein Gewölbe der Stützlinie folgt, treten wirklich nur Druckkräfte auf … und sonst nichts.
Das Erstaunliche ist, wie alt dieses Wissen ist. Die ältesten erhaltenen Tonnengewölbe liegen über den Lagerräumen eines altägyptischen Tempels. Und sie haben genau die Form der umgedrehten Kette … die günstigste, die es gibt. Man wusste es also, lange bevor man es berechnen konnte. Man wusste es mit der Hand und mit dem Auge. Bevor wir zu den Formen kommen, noch eine Unterscheidung, die man an jedem Gewölbe sehen kann. Es gibt echte Gewölbe und unechte. Bei einem echten Gewölbe zeigen alle Fugen … also die Linien zwischen den Steinen … auf einen gemeinsamen Punkt. Das ist die Mitte des Kreises, zu dem die Wölbung gehört. Er liegt unter dir, mitten im Raum.
Und wenn alle Fugen dorthin zulaufen, dann keilen sich die Steine gegenseitig fest. Jeder Stein ist dann ein Keil, und das Ganze hält, weil es sich selbst zusammendrückt. Bei einem unechten Gewölbe liegen die Fugen waagerecht. Man legt die Steinschichten einfach immer ein Stück weiter nach innen … Schicht auf Schicht … bis sich die Seiten oben treffen. Man nennt das Vorkragen … und ein solches Gewölbe ein Kraggewölbe. Es sieht aus wie ein Gewölbe und arbeitet nicht wie eines. Auch Gewölbe aus Holz oder aus Stuck … also aus geformtem Gips … sind unechte Gewölbe. Sie machen die Form nach, ohne die Kräfte zu tragen. Von diesem unechten Gewölbe will ich dir mehr erzählen … denn es ist das ältere von beiden.
Das Kraggewölbe – die ältere Bauweise
Man nennt es auch Kragsteingewölbe … oder ganz unverblümt: falsches Gewölbe. Sein Bauprinzip ist der Kragbogen. Man legt waagerechte Mauersteine so, dass jede Schicht ein Stück weiter nach innen ragt als die darunter. Dadurch entsteht innen eine Treppenform, die sich nach oben verjüngt … bis oben ein größerer Stein den Rest schließt. Dieser Stein hält übrigens nichts. Er füllt nur die letzte Lücke. Und weil sich so ein Gewölbe nicht selbst stabilisiert, muss man es von außen sichern. Man drückt die hinteren Enden der Steine nach unten … die, die im Mauerwerk stecken … mit Gewicht. Darum sind Kraggewölbe oft steil und massiv. Sie brauchen viel Masse über sich, damit sie liegen bleiben.
Diese Bauweise ist sehr, sehr alt … und ich gehe die Orte der Reihe nach ab: erst der Norden, dann das Mittelmeer, dann Ägypten. Die ältesten erhaltenen Beispiele in Westeuropa liegen in der Bretagne. Es sind Kammern in einem Steinhügel, gebaut zwischen viertausendfünfhundert und viertausend vor unserer Zeit. In Irland, in Wales und in Schottland stehen ähnliche Anlagen … eine davon aus der Zeit um dreitausendeinhundertfünfzig vor unserer Zeit. Am Mittelmeer sind es zuerst die Tempel auf Malta, errichtet zwischen dreitausend und zweitausendfünfhundert vor unserer Zeit. Dann die Nuraghen auf Sardinien … runde Türme aus großen Steinen. Und in Ägypten findet man die Kragtechnik in mehreren Pyramiden … zum Beispiel in der Roten Pyramide, um zweitausendfünfhundertdreißig vor unserer Zeit.
Ihren Höhepunkt erreichte sie in der Großen Galerie der Cheops-Pyramide … einem hohen, schmalen Gang, dessen Wände sich nach oben Schicht um Schicht zusammenschieben. Ein Gelehrter hat solche Bauten dann gesammelt … mehr als dreißig Jahre lang, in ganz Europa. Bauten aus Trockenmauerwerk, also ohne jeden Mörtel. Im Jahr eintausendneunhundertsiebenundfünfzig stand alles in einem Buch. Die Baugeschichte unterscheidet seither drei Arten … je nach Form und Neigung der Steine: lineare Kraggewölbe, Kragbögen und Kragkuppeln. Abgelöst wurde diese Technik erst durch den Ziegel … und schließlich durch die Erfindung des Betons bei den Römern. Mit beiden konnte man echte Gewölbe bauen. Aus den Kragsteinbögen wurden Rundbögen und Steinkuppeln. Und das mündete im Jahr einhundertachtundzwanzig unserer Zeit in die damals größte Kuppel der Welt … die des Pantheons in Rom, ohne eine einzige Stütze darunter.
Auf der anderen Seite der Erde gab es dieselbe Technik … und dort blieb sie. Das Kraggewölbe ist ein typisches Merkmal der Maya-Architektur. Dort ist es meist gestreckt, also über einem rechteckigen Raum. Und die Maya lösten das Problem mit dem Gewicht, das oben auf den Steinen liegen muss, auf eine sehr direkte Weise: Sie füllten das Mauerwerk hinter den Kragsteinen mit Geröll … dort, wo man es von unten nicht sieht. Dessen Gewicht drückt auf die hinteren Enden der Steine und hält sie in ihrer Lage. Damit konnten sie Räume von bis zu etwa sechs Metern Breite überdecken … und in der Länge, so weit sie wollten. Bezahlt haben sie es mit steilen Decken und mit Dächern, die sehr hoch und sehr schwer wurden.
Das Prinzip des echten Gewölbes blieb auf dem amerikanischen Kontinent unbekannt, bis die Europäer kamen. Nun zu den Namen. Und die sind schön, darum will ich sie dir alle nennen. Denn ein Gewölbe hat Teile, und jeder Teil hat ein eigenes Wort. Denk dir eine einfache Tonne … also ein Gewölbe wie einen halbierten Zylinder, der über einem Raum liegt. Und sieh den Raum darunter von oben an … ein Rechteck. Zieh zwei Linien hinein, von Ecke zu Ecke, die sich in der Mitte kreuzen. Vier Teile entstehen so, und für jedes gibt es ein Wort. Die dreieckigen Stücke, die vom Widerlager zum höchsten Punkt aufsteigen, heißen Wangen. Und die gewölbten Flächen zwischen den Kanten heißen Kappen. Hier sind es die beiden, die zwischen der Schmalseite des Raumes und dem höchsten Punkt liegen.
Wangen, Kappen und Rippen – die Namen der Teile
Die Kanten, an denen Wangen und Kappen zusammenstoßen, heißen Gratbögen. Ein Grat ist eine Kante, die nach unten in den Raum zeigt. Liegen an diesen Kanten gemauerte Bögen, die aus der Decke nach unten vorstehen, dann nennt man sie Diagonalrippen. Solche vorstehenden Bögen heißen überhaupt Rippen. Das Wort kommt noch oft. Und der höchste Punkt heißt Scheitel … so wie beim Kopf. Auch die Bögen an den Rändern haben Namen, und sie hängen davon ab, wo sie sitzen. Ein Bogen dort, wo das Gewölbe auf die Längswand trifft, heißt Schildbogen. Ein Bogen an der Stelle, wo zwei Gewölbeabschnitte aneinanderstoßen, heißt Gurtbogen … oder kurz Gurt. So ein Abschnitt heißt übrigens Joch. Ein langer Raum wird in Joche unterteilt, und über jedem Joch liegt ein Gewölbe.
Und wenn eine Kirche in mehrere lange Räume nebeneinander geteilt ist … man nennt sie Schiffe … und diese gleich hoch sind, dann heißen die Bögen zwischen ihnen Scheidbögen. Sie scheiden also den einen Raum vom anderen … davon der Name. Bei reicher gegliederten Gewölben gibt es noch mehr Rippen … und dafür zwei weitere Wörter. Rippen, die vom Auflager ausgehen und keine Diagonalen sind, heißen Tiercerons. Und Rippen, die weder am Auflager noch am Stein in der Mitte der Decke beginnen, heißen Liernen. Es gibt für jede Linie an dieser Decke ein Wort. Jemand hat sie alle benannt … und jemand hat sie alle gemauert. Jetzt zur Form des Bogens selbst … also zu der Linie, die du siehst, wenn du von unten hinschaust.
Man nennt sie die innere Wölblinie. Sechs Formen nenne ich dir, von der runden zur spitzen. Ist sie ein Halbkreis, spricht man von einem Halbkreisgewölbe. Das ist die häufigste einfache Form. Ist sie flacher als ein Halbkreis … also nur ein Stück Kreis … heißt es Segmentgewölbe oder Stichbogengewölbe. Beim Korbbogen wird die Krümmung nach oben hin flacher … das sieht aus wie der Bügel eines Korbes. Beim Spitzbogengewölbe lehnen zwei Bogenstücke schräg gegeneinander … und oben entsteht ein spitzer Winkel. Beim elliptischen Gewölbe ist die Linie eine halbe Ellipse … also ein Kreis, den man in die Länge gezogen hat. Und beim Giebelbogen sind die Schenkel gerade und stoßen oben spitz zusammen … wie ein Satteldach.
Und drei Wörter gibt es für die Fälle, die nicht aufgehen. Die beiden Hälften eines Bogens nennt man Schenkel. Sind sie ungleich, heißt das Gewölbe unsymmetrisch. Steigt es nur auf einer Seite an, heißt es einhüftig. Und sind die Schenkel unten senkrecht verlängert, dann ist das Gewölbe gestelzt. Damit sind wir bei den Formen … und die einfachste ist die, unter der wir gerade stehen. Ein Gewölbe mit zwei gleich langen, parallelen Widerlagern heißt Tonnengewölbe … der halbierte Zylinder von vorhin. Ist sein Querschnitt rund, nennt man es Rundtonne. Ist er spitz, eine Spitztonne. Steigt die Wölbung nur von einer Seite hoch und lehnt oben an einer Wand, spricht man von einer Halbtonne.
Das Tonnengewölbe und seine Ableitungen
Ein langer Raum kann in Längsrichtung von einer einzigen Tonne gedeckt sein … dann ist es eine Längstonne. Oder er wird in Joche unterteilt, und über jedem Joch liegt eine Tonne quer zum Raum … das sind Quertonnen. Und selbst der Grundriss hat seine Wörter. Eine Tonne über einem rechteckigen Grundriss ist gerade. Ist der Grundriss nicht rechtwinklig, ist sie schief. Und wenn die beiden Wände nicht parallel laufen, dann ist das Gewölbe kein Stück Zylinder mehr, sondern ein Stück Kegel. Aus dieser einen Grundform lassen sich vier andere ableiten … und zwar dadurch, dass man Tonnen sich überschneiden lässt. Das ist ein schöner Gedanke: Zwei Räume, die sich kreuzen, ergeben eine neue Decke.
Kreuzen sich zwei gleich hohe Tonnen, entsteht ein Kreuzgratgewölbe. Schneidet eine kleine Tonne in eine große hinein, entsteht ein Stichkappengewölbe. Wachsen von allen Seiten des Raumes Tonnen aufeinander zu, entsteht ein Klostergewölbe. Und wird eine Tonne an ihren Enden von Halbtonnen abgeschlossen, entsteht ein Muldengewölbe. Vier Namen … und alle vier kommen aus derselben Tonne. Von der Stichkappe will ich dir kurz erzählen, weil sie einen praktischen Zweck hat. Eine Stichkappe ist ein kleineres Tonnengewölbe, das in ein größeres einschneidet … meist im rechten Winkel. Man baut sie oberhalb von Fenstern und Türen … oder an Nischen und kleinen Nebenräumen. Und der Grund ist das Licht. Durch die Stichkappe kann ein Fenster höher hinaufreichen, ohne dass das Hauptgewölbe im Weg ist.
So wird der Raum heller. Vom Hauptgewölbe ist eine Stichkappe oft durch einen Bogen abgetrennt, der um ihre Öffnung herumläuft … den Kappenkranz. Und wenn zwei gegenüberliegende Stichkappen genauso hoch sind wie das Hauptgewölbe selbst, dann ist daraus ein Kreuzgratgewölbe geworden … zwei Tonnen, die sich kreuzen. In den Kirchen der Barockzeit findet man solche Gewölbe häufig. Das Klostergewölbe ist die Form, bei der alles zu einem Punkt aufsteigt. Von jeder Seite eines rechteckigen oder vieleckigen Raumes wächst eine Wange nach oben … und alle treffen sich im Scheitelpunkt. Wo zwei Wangen aneinanderstoßen, weicht die Kante nach oben zurück … eine Rinne über dir. Man nennt sie Kehle. Beim Kreuzgratgewölbe ist es umgekehrt: Dort hängt die Kante nach unten in den Raum. Man nennt sie Grat.
Die Kehle weicht zurück, der Grat kommt dir entgegen. Daran erkennt man die beiden Formen sofort. Sehr häufig ist das Klostergewölbe über einem achteckigen Grundriss … fast wie eine Kuppel, nur aus acht Wangen statt aus einer runden Schale. Man findet es besonders über der Vierung romanischer Kirchen … also dort, wo Längsschiff und Querschiff sich kreuzen. Und wenn ein Muldengewölbe oder ein Klostergewölbe oben nicht spitz ausläuft, sondern in einer waagerechten Fläche endet, dann heißt es Spiegelgewölbe. Diese Fläche nennt man den Deckenspiegel. Sie ist eine glatte, flache Mitte in einer runden Decke … und sie war beliebt, weil man sie bemalen konnte. Nun zu dem Gewölbe, das die Römer zur Vollendung gebracht haben.
Kreuzgratgewölbe und Kreuzrippengewölbe
Es ist das Kreuzgratgewölbe … zwei Tonnen, die sich durchdringen. Dabei entstehen vier Kappen. Und dort, wo die Kappen aufeinandertreffen, laufen zwei Grate diagonal über die Decke. Diese Grate gehen von den vier Ecken aus … und in diesen vier Ecken liegen auch die Widerlager. Das ist die eigentliche Erfindung. Ein solches Gewölbe braucht keine tragenden Wände mehr an allen vier Seiten. Es braucht vier Punkte. Dazwischen kann eine Öffnung sein. Entwickelt wurde die Technik in der Antike, und in den römischen Thermen wurde sie perfektioniert. Eines dieser antiken Kreuzgratgewölbe ist heute noch in einer Kirche in Rom erhalten … in einem Raum, der einmal das Kaltbad einer großen Therme war.
Im Frühmittelalter nahm man diese Gewölbeform dann wieder auf. Ein Kreuzgratgewölbe hat allerdings eine Eigenheit, die die Baumeister beschäftigt hat. Sie steckt in der Geometrie. Der diagonale Grat muss eine größere Weite überspannen als die Bögen an den Seiten … denn die Diagonale eines Rechtecks ist länger als seine Kanten. Baut man den Grat trotzdem als Halbkreis, weil das statisch am besten ist, dann wird er höher als die seitlichen Bögen. Baut man ihn dagegen genau so hoch wie die Seiten, wird er flachgedrückt … und flach heißt viel Schub. Darum sind die meisten dieser Gewölbe zur Mitte hin überhöht. Steigen die Scheitellinien von den Rändern zur Mitte an, nennt man diesen Anstieg den Stich.
Sind diese Linien dabei nicht gerade, sondern gekrümmt, nennt man es Busung. Und noch etwas gilt für dieses Gewölbe: Man kann es nicht in Teilen fertig machen und schon stehen lassen. Zum Bau braucht es ein Gerüst, das die ganze Fläche von unten stützt … denn es trägt erst, wenn der Mörtel überall hart ist. Und dann kam eine Idee, die alles verändert hat. Man teilte das Gewölbe in zwei Dinge: in Rippen, die tragen … und in Kappen, die nur noch darauf liegen. Das ist das Kreuzrippengewölbe. An den Diagonalen liegen jetzt gemauerte Bögen aus einzelnen Steinen, die eigens dafür zugehauen sind. Das sind die Kreuzrippen. Und dort, wo sie sich kreuzen, sitzt ein Schlussstein … der Stein, der zuletzt eingesetzt wird.
Die Rippen tragen sich selbst und halten das Gewölbe. Sie leiten Druck und Schub zu den Pfeilern. Die Flächen dazwischen müssen nur noch sich selbst tragen … sie können dünn sein. Es ist derselbe Gedanke wie bei einem Gerippe: wenige starke Linien, dazwischen leichte Füllung. Als erste Kreuzrippengewölbe gelten die Seitenschiffe einer Kathedrale in England, kurz vor dem Jahr eintausendeinhundert. Das war vierzig Jahre, bevor die Gotik überhaupt begann. Die Technik war also älter als der Stil, der sie berühmt gemacht hat. Warum dann die Gotik so hoch werden konnte, ist ein Zusammenspiel von drei Dingen. Erstens die Rippen, die die Last auf Punkte sammeln. Zweitens der Spitzbogen, der fast gleichzeitig aufkam. Mit ihm ist man freier in den Verhältnissen … man kann verschieden weite Bögen gleich hoch machen.
Was die Gotik möglich machte
Damit wurden andere Grundrisse möglich, schmalere Mauern und höhere Räume. Und drittens das Strebewerk außen, das immer ausgefeilter wurde und den Schub abfing. Zusammen konnte man die Wände fast von den seitlichen Kräften befreien. Und eine Wand, die kaum mehr tragen muss, darf zum Fenster werden. Alles drückt. Und nichts zieht. Wenn ein Kreuzrippengewölbe zur Mitte hin stark ansteigt, hat es einen eigenen Namen. Liegt der Schlussstein deutlich höher als die Bögen an den Rändern, wölbt sich die Decke kuppelig nach oben. Man nennt das ein Domikalgewölbe. Bei ihm sind auch die vier Kappen in sich noch einmal gewölbt. Man findet Domikalgewölbe im Mittelalter besonders in zwei Gegenden: in Westfrankreich … und in Deutschland in Westfalen.
Von dort kamen sie auch in die Dorfkirchen Mecklenburgs, die nach westfälischem Vorbild gebaut wurden. Und dann gibt es noch eine Steigerung davon, aus der Spätgotik. Bei besonders stark gebusten Gewölben … die Busung von vorhin, nur weiter getrieben … hat jede Kappe die Form einer schräg gestellten Kuppel. Die höchsten Punkte dieser Viertel können sogar höher liegen als die Stelle, an der sich die Rippen kreuzen. Ab hier vervielfältigen sich die Formen … und sie werden immer verspielter. Kommt in Querrichtung eine zusätzliche Rippe dazu, entstehen sechs Kappen statt vier. Man spricht dann von einem sechsteiligen Gewölbe. Es ist typisch für die frühe Gotik. Bei achtteiligen Gewölben gibt es Scheitelrippen … also Rippen, die von den Mitten der Randbögen zur Mitte der Decke laufen. Dadurch werden aus vier Kappen acht.
Und dann beginnt man, weitere Rippen einzuziehen, nur um Muster zu erzeugen. Werden in jeder dreieckigen Kappe von den Ecken aus neue Rippen hochgeführt, die sich treffen, entsteht ein Stern. Das ist ein Sterngewölbe. Man findet es unter anderem in der Backsteingotik. Fehlen die Gurtbögen, sodass man die Joche nicht mehr ablesen kann, und überkreuzen sich die Rippen vielfach wie die Fäden eines Netzes … dann ist es ein Netzgewölbe. Es gibt auch Gewölbe mit sogenannten Schlingrippen. Sie prägten die Spätgotik in Obersachsen und in Böhmen. Und gehen von einem Auflager mehr als drei Rippen aus, dann breiten sie sich aus wie ein Fächer, der sich nach oben öffnet … und vom gegenüberliegenden Auflager kommt ihm der nächste Fächer entgegen.
Das ist ein Fächergewölbe … auch Strahlengewölbe genannt. Es prägte besonders die englische Gotik. Eine Form davon ist so eigen, dass ich sie dir beschreiben muss. Sie heißt Zellengewölbe … oder auch Diamantgewölbe. Bei einem gewöhnlichen Sterngewölbe sind die Felder zwischen den Rippen als gebogene Kappen ausgemauert. Beim Zellengewölbe nicht. Dort werden diese Felder aus je drei geraden Flächen gebildet … die wie kleine Pyramiden in den Raum hinein zeigen. Dadurch entsteht eine Decke, die vielfach gefaltet ist … wie ein Blatt Papier, das man mehrfach geknickt hat, nur aus Stein. Und das Beste daran: Diese Zellen konnten ohne ein Holzgerüst darunter ausgemauert werden. Sie tragen sich beim Bauen schon selbst.
Verbreitet war diese Form vor allem zwischen den Jahren eintausendvierhundertfünfzig und eintausendfünfhundertfünfzig … in Sachsen und in Böhmen. Man findet sie zum Beispiel in einer Burg in Meißen … und in einem Haus in Krems an der Donau und in einem Schloss in Grein, ebenfalls an der Donau. Es gibt noch zwei Formen, die ich nur nennen will, weil sie Bilder sind. Das Schirmgewölbe … auch Palmbaumgewölbe genannt. Es liegt über einem runden Grundriss und ist durch Rippen in geschwungene Kappen gegliedert … wie die Streben eines Schirms. Und in der islamischen Architektur gibt es das Stalaktitengewölbe, das man Muqarnas nennt. Es sitzt meist über Nischen … oder in den Ecken, wo ein viereckiger Raum in eine runde Kuppel übergeht.
Zellengewölbe, Wohnhäuser und Baustoffe
Die Fläche ist dort in viele kleine, vorspringende Zellen aufgelöst … so wie Tropfsteine an einer Höhlendecke. Zwei Bauformen möchte ich dir zeigen, die nicht in Kirchen stehen, sondern in Häusern. Die erste ist eine Mischung aus Balkendecke und Gewölbe. In einer Richtung wird der Raum von Trägern überspannt, die gar nicht gewölbt sind … wie bei einer gewöhnlichen Decke. Aber zwischen diesen Trägern liegt keine gerade Platte, sondern eine Reihe flacher Tonnen, eine neben der anderen. Diese Bauweise heißt Preußische Kappendecke … und auch Berliner Gewölbe. Die Wölbung ist sehr flach: Von unten bis zum höchsten Punkt ist sie meist weniger als fünfzehn Prozent der Breite hoch. Im neunzehnten Jahrhundert baute man so viele Geschossdecken … und viele Keller.
Und die zweite Form ist gar nicht aus Stein. Tonnengewölbe, die als Dachtragwerk dienen, baut man häufig aus Holz oder Stahl … dann nennt man sie Tonnendach. Bei einem Holzgewölbe trägt die Fläche selbst nichts … aber seine Bögen und Rippen tragen so, wie ein steinernes Gewölbe trägt. Man baute so, um die Wirkung eines Gewölbes zu bekommen … und dabei Gewicht und Geld zu sparen. Womit gemauert wurde, hing davon ab, was da war … und was sich gut verhielt. Ein beliebter Baustoff für die Wölbflächen war der Backstein. Sogar dort, wo man sonst mit Werkstein baute, nahm man mancherorts für das Gewölbe Backstein. Und das aus zwei guten Gründen: Der Mörtel wurde schneller hart … und Backsteine sind leichter als die meisten Natursteine.
Für die Rippen entwickelte man später eigene Formsteine. Sie hatten dieselbe Form wie die steinernen Rippen, nur feiner … und sie waren so geformt, dass sie beim Bauen nicht abrutschten. Die Römer machten es ganz anders. Ihre Tonnen- und Kreuzgratgewölbe in den Thermen waren nicht aus Steinen gefügt. Sie waren gegossen … aus einem Mörtel, dem groberes Material beigemischt war. Man nennt ihn opus caementitium. Und wo man besonders leichte Gewölbe wollte, nahm man besonders leichte Steine. Kalktuff oder Tuffstein zum Beispiel … oder hohle, gebrannte Tonkörper. Danach heißen diese Gewölbe dann auch: Tuffgewölbe und Topfgewölbe. Seit den zwanziger Jahren des zwanzigsten Jahrhunderts kommt noch ein Baustoff dazu: dünnschaliger Stahlbeton.
Er kann Druck und Zug … und damit wurden Formen möglich, die vorher nicht gingen. Und jetzt kommt der Teil, auf den ich mich gefreut habe. Wie baut man das eigentlich. Denn ein Gewölbe trägt sich erst, wenn es fertig ist. Vorher ist jeder Stein nur ein Stein, der fallen möchte. Also braucht man etwas, worauf man mauern kann … und das nimmt man später wieder weg. Diese Hilfskonstruktion aus Holz heißt Lehrgerüst … sie ist die Form, nach der gemauert wird. Sie hat genau die Form, die das Gewölbe später haben soll … denn sie gibt ihm diese Form. Deshalb gibt es Lehrgerüste als Halbkreis, als flachen Segmentbogen und als Spitzbogen.
Lehrgerüst und Schlussstein – wie ein Gewölbe entsteht
Bei einfachen Gewölben besteht so ein Gerüst aus einzelnen Bögen, die aus dicken Brettern zusammengesetzt sind … und Latten verbinden sie. Bei einem Kreuzgratgewölbe braucht es zusätzlich Diagonalbögen … für die Grate. Oben auf dem Bogen liegen Hölzer, auf denen dann wirklich gemauert wird. Man nennt sie Kranzhölzer. Und weil das Ganze genau sitzen muss, kann man die Lage des Gerüsts nachstellen … mit Keilen, die man tiefer treibt … oder mit Scheiben, die man dreht wie eine Schraube und die das Gerüst dabei heben und senken. Lehrgerüste gibt es seit der Antike. Und im Mauerbau werden sie bis heute verwendet. Im Brückenbau waren sie bis in die Anfänge des zwanzigsten Jahrhunderts ohne Alternative … und dort unterscheidet man drei Arten.
Beim stehenden Lehrgerüst ruht das Gerüst über die ganze Länge auf senkrechten Pfosten. Es steht also im Raum, der überbrückt werden soll. Bei der zweiten Art bleibt dieser Raum frei … die Konstruktion liegt nur auf zwei Punkten bei den Fundamenten des Bogens auf. Man nennt sie das gesprengte Lehrgerüst. Und die dritte Art besteht aus zwei Teilen: einem Gerüst aus verstrebten Hölzern oben … und den Stützen darunter. Entworfen wird so ein Gerüst von dem, der auch das Tragwerk berechnet. Und es hat einen eigenen Plan. Man nennt ihn den Rüstplan. Der Moment, in dem so ein Bauwerk lebendig wird, ist der Moment des Schlusssteins. Der Schlussstein ist der letzte, oberste Stein.
Er wird eingetrieben … also von oben eingepasst und hineingedrückt. Und dadurch drückt er alle anderen Steine der Wölbung zusammen. Erst dieser Druck lässt die Wölbung tragen. Interessant ist: Bei einem einfachen Bogen oder einer geraden Tonne trägt der Schlussstein am Ende nicht mehr als jeder andere Stein. Bei Kreuz- und Sterngewölben dagegen ist er statisch sehr wichtig … dort laufen die Rippen in ihm zusammen. Und dann kommt der schönste Arbeitsschritt. Wenn der Schlussstein sitzt und das Gewölbe seine Festigkeit erreicht hat, wird das hölzerne Gerüst vorsichtig abgesenkt. Man muss es nicht mehr halten. Das Gewölbe trägt sich durch seine Form nun selbst. Früher schlug man die Gerüste dabei oft einfach heraus.
Wollte man sie wiederverwenden, nahm man einen sanfteren Weg: Man stellte sie auf Kisten oder Säcke voll Sand. Zum Absenken ließ man den Sand langsam auslaufen … und das ganze Gerüst sank gleichmäßig um ein Stück nach unten. Sand, der ausläuft … und darüber ein Bauwerk, das anfängt, sich selbst zu tragen. Weil der Schlussstein so eine besondere Stelle ist, hat man ihn gern verziert. Im Bogen ist er keilförmig, und seine Vorderseite war über die ganze Baugeschichte hinweg ein Anlass für Schmuck. Oft trägt er ein Wappen. Oder die Anfangsbuchstaben dessen, der gebaut hat. Manchmal auch einfach das Baujahr. An einem etruskischen Stadttor trägt der Schlussstein sogar einen plastisch gearbeiteten Kopf.
In Gewölben ist er dagegen rund … meist mit den ansetzenden Rippen aus einem Stück gearbeitet. Er kann auch als Knauf ausgebildet sein … und in der Spätgotik gibt es Schlusssteine, die als Zapfen nach unten hängen. Man nennt so etwas einen Abhängling. Bei einer Kuppel darf der Schlussstein sogar ganz fehlen. Denn dort wirkt jede Steinschicht als Ring, und ein Ring hält sich selbst. Also kann oben eine Öffnung bleiben … ein rundes Loch im Scheitel, durch das Licht fällt. Und es gibt Gewölbe, die man ganz ohne Gerüst mauern kann. Das Kraggewölbe ist eines davon, wenn es steil genug ist … denn dort liegt jede Schicht ja fest auf der darunter.
Und dann gibt es eine Bauweise mit ganz flachen, leichten Ziegeln. Man setzt sie mit einem sehr schnell härtenden Mörtel bogenförmig an das Auflager … und führt den Bogen Reihe um Reihe weiter zur Mitte des Raumes hin. Jede Reihe hält, sobald der Mörtel greift. Das geht frei in der Luft, ohne jedes Gerüst darunter. Wenn die erste tragende Schicht steht, kann man weitere Schalen obenauf mauern, um sie zu verstärken. Aus dem Spanischen kommt dafür ein Wort, das man in der Fachwelt benutzt … die bóveda tabicada, das Flachziegelgewölbe. Gebaut wurde so zum Beispiel an einer Kunstschule westlich von Havanna auf Kuba. Komm jetzt mit zurück in den Keller.
Der Boden ist kühl. Die Lampe hängt am Kabel und leuchtet nach oben. Über dir wölbt sich die gemauerte Decke, von links nach rechts. Du weißt jetzt, wie das geht. Irgendwann stand hier ein Gerüst aus Holz … genau in dieser Form. Jemand hat Stein auf Stein darauf gesetzt, die Fugen zum Mittelpunkt hin gerichtet. Jemand hat oben den letzten Stein eingetrieben, und da hat sich alles ineinander verkeilt. Und dann hat jemand das Holz abgesenkt und weggetragen. Seither steht die Decke da und tut nichts weiter als bleiben. Alles drückt. Und nichts zieht. Jeder Stein schiebt gegen seine Nachbarn … und wird von ihnen zurückgeschoben. Der Druck läuft nach außen und nach unten … in die Widerlager, in die Mauern, in den Boden.
Und der Boden nimmt ihn auf, wie er alles aufnimmt. Nichts davon bewegt sich. Nichts davon muss fertig werden. Es ist nur ein Gleichgewicht, das schon lange hält. Alles drückt. Und nichts zieht. Die Steine sind kühl. Die Fugen sind schmal. Die Form ist gefunden, seit sehr langer Zeit. Du musst nichts tragen. Das tut die Decke. Und du darfst jetzt schlafen. Gute Nacht. Schlaf gut. Bis morgen Abend.
Quelle und Lizenz
Dieser Text beruht auf den Wikipedia-Artikeln «Gewölbe», «Kraggewölbe», «Lehrgerüst» und «Schlussstein». Die Artikel stehen unter CC BY-SA 4.0; dieser bearbeitete Text steht unter derselben Lizenz.
Der Text wurde automatisch erstellt, gegen die Quelle geprüft und von einer computergenerierten Stimme vorgetragen – deshalb gibt es jeden Abend eine neue Folge. Verantwortlich für Themenauswahl und Stichproben ist Michael Feer. Mehr dazu unter Über Fridolin und Lizenz & Quellen.